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Konzept zur Leistungsermittlung und Leistungsbewertung

Wilhelm-Götze-Schule

 

Ernst-Thälmann-Str. 58

14789 Wusterwitz

 

Konzept zur Leistungsermittlung und Leistungsbewertung

 

 

1. Grundlagen für die Erarbeitung des Konzeptes

Gesetzliche Grundlagen

  • Verwaltungsvorschriften zur Leistungsbewertung in den Schulen des Landes Brandenburg

  • Verordnung über den Bildungsgang der Grundschule

  • Gesetz über die Schulen im Land Brandenburg

  • Eingliederungs- und Schulpflichtruhensverordnung

  • Sonderpädagogikverordnung 

  • Verordnung über die Förderung von Schülerinnen und Schülern mit besonderen

Schwierigkeiten im Lesen und Rechtschreiben oder im Rechnen

 

 

2.  Grundsätze der Leistungsbewertung

Leistungsbewertung

  • ist ein planmäßiger und bewusster pädagogischer Prozess

  • setzt gezielte und beständige Leistungsbeobachtung voraus

  • muss nachvollziehbar und verständlich sein

  • dient der Beratung und Information der SuS und der Eltern

  • ist Ausgangspunkt für die Förderung und für die Gestaltung der Schullaufbahn

  • dient der Entwicklung von Freude am Lernen, Anstrengungsbereitschaft und Stärkung des Selbstwertgefühls

  • dient der Weiterentwicklung der Unterrichtsqualität

  • Die Lehrkraft hat das Recht, bei der Gesamtkompetenz in begründeten Fällen von der strikten rechnerischen Notenermittlung abzuweichen.

Grundsätze

  • Die Beschlüsse bzgl. der Anzahl der zu schreibenden Klassenarbeiten und damit einhergehende Änderungen der Gewichtung, werden in den einzelnen Fachkonferenzen beraten und finden sich in den nachfolgend aufgeführten Beschlüssen wieder.

  • Klassenarbeiten sind mindestens fünf Unterrichtstage vor der Anfertigung anzukündigen. In einer Woche sollen nicht mehr als zwei schriftliche Arbeiten (KA) geschrieben werden.

  • Eine Klassenarbeit kann auf Beschluss der Klassenkonferenz (nach Vorliegen bestimmter Voraussetzungen, VV-Leistungsbewertung) wiederholt werden.

  • Bei Versäumnis des Leistungsnachweises entscheidet die Lehrkraft über die Notwendigkeit und die Art der Ersatzleistung.

  • Bei Leistungsverweigerung, Täuschung oder anderen Unregelmäßigkeiten ent-scheidet die Lehrkraft, ob die Leistungsfeststellung fortgesetzt, die Wiederholung angeordnet oder die Note "ungenügend" erteilt wird. Es erfolgt die Kontaktaufnahme mit den Eltern.

  • Hausaufgaben können bewertet werden, wenn (VV-Leistungsbewertung, Nr.11)
    - der Eigenanteil des Schülers an der Leistung eindeutig erkennbar ist,
    - die Schülerleistung in der Schule dargeboten wird,
    - die Schülerleistung zum Gegenstand einer Leistungserhebung wird

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

2.1 Bewertung des Arbeits- und Sozialverhaltens

In den Jahrgangsstufen 3 bis 6 wird auf dem Endjahreszeugnis nach jährlichem Beschluss durch die Gremien wie folgt das Arbeits- und Sozialverhalten bewertet:

Die Bewertung erfolgt auf vier Notenstufen

  • die Note 1 für „hervorragend ausgeprägt“,

  • die Note 2 für „deutlich ausgeprägt“,

  • die Note 3 für „teilweise ausgeprägt“ und

  • die Note 4 für „wenig ausgeprägt“

Arbeitsverhalten

 

Lern- und Leistungsbereitschaft

• interessiert sich für Themen des Unterrichts

• sucht engagiert nach Lösungen

• lässt sich auf schwierige Fragen/ Aufgaben ein

• arbeitet im Unterricht motiviert mit

Zuverlässigkeit und Sorgfalt

 

• hält sich an inhaltliche und zeitliche Vereinbarungen 

• achtet auf Details 

• kontrolliert Ergebnisse/Lösungen 

• verfügt über die erforderlichen Unterrichtsmittel

Ausdauer und Belastbarkeit

 

• arbeitet konzentriert 

• gibt auch bei Schwierigkeiten nicht auf

• kann unter Zeitdruck arbeiten

• übernimmt über bestehende Arbeitsbelastungen hinaus Aufgaben

Selbstständigkeit

• plant und setzt Arbeiten ohne fremde Hilfe um 

• beschafft sich Informationen ohne fremde Hilfe

Sozialverhalten

 

Verantwortungsbereitschaft

• ist hilfsbereit, übernimmt Verantwortung

• fühlt sich für die Entscheidung der Gruppe mit verantwortlich

Kooperations- und Teamfähigkeit

• kann eigene Standpunkte überzeugend vertreten 

• fördert ein gutes Gruppenklima 

• hört anderen zu und arbeitet mit anderen zielorientiert zusammen 

• kann mit Kritik umgehen

Konfliktfähigkeit

• toleriert das Verhalten, die Meinung und das Aussehen anderer, 

• ist bereit, sich mit unterschiedlichen Standpunkten auseinander 

   zu setzen 

• löst Konflikte mit friedlichen Mitteln

 

 

2.2 Kriterien der schriftlichen Leistungsbewertung

In den Jahrgangsstufen 1 und 2 erhalten die Schülerinnen und Schüler schriftliche Informationen zur Lernentwicklung auf Grundlage der kompetenzorientierten Lernentwicklungsdokumentation. Ab Jahrgangsstufe 3 erfolgt die Bewertung über folgende Notenstufen, vorausgesetzt, die Eltern beschließen diese Form der Bewertung:

 

1

sehr gut Die Note soll erteilt werden, wenn die Leistung den Anforderungen in besonderem Maße entspricht.

2

gutDie Note soll erteilt werden, wenn die Leistung den Anforderungen voll entspricht.

3

befriedigendDie Note soll erteilt werden, wenn die Leistung im Allgemeinen den Anforderungen entspricht.

4

ausreichendDie Note soll erteilt werden, wenn die Leistung zwar Mängel aufweist, aber im Ganzen den Anforderungen noch entspricht.

5

mangelhaftDie Note soll erteilt werden, wenn die Leistung nicht den Anforderungen entspricht, jedoch erkennen lässt, dass die notwendigen Grundkenntnisse vorhanden sind und die Mängel in absehbarer Zeit behoben werden können.

6

ungenügendDie Note soll erteilt werden, wenn die Leistung nicht den Anforderungen entspricht und selbst die Grundkenntnisse so lückenhaft sind, dass die Mängel in absehbarer Zeit nicht behoben werden können.

 

Note

1

2

3

4

5

6

erreichte Leistung

ab

96 %

ab

80 %

ab

60 %

ab

45 %

ab

16 %

unter

16 %

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

2.3 Kriterien der Bewertung der mündlichen Leistung

NoteQuantitätQualitätFazit
1 

konstante,

herausragen de Mitarbeit während allerStunden

Erkennen von Problemen und Einordnen in einen neuen     Zusammenhang; eigenständige gedankliche Leistungen; fachlich korrekte sprachliche Darstellung; auf Beiträge von Mitschülern eingehenDie Leistung entspricht den Anforderunge n in ganz besonderem Maße.
2 

gute Mitarbeit

während      aller

 Stunden

Verständnis schwieriger Sachverhalte und deren Einordnung in                      den Gesamtzusammenhang; Erkennen des Problems; Unterscheidung zwischen Wesentlichem und Unwesentlichem; auf Beiträge von Mitschülern eingehen

Die Leistung entspricht

in vollem Umfang den Anforderunge n.

3 

Grundsätzliche

Mitarbeit in

 allen Stunden

Regelmäßige, freiwillige Mitarbeit im Unterricht; im Wesentlichen richtige Wiedergabe von einfachen Fakten und Zusammenhängen des behandelten Stoffes; Verknüpfung mit Kenntnissen des Stoffes der Unterrichtsreihe; sich um Klärung von Fragen bemühend

Die Leistung entspricht

 im Allgemeinen den Anforderungen.

4

Unregelmäßige

Mitarbeit in den Stunden, oft nur nach Aufforderung

Äußerungen beschränken sich auf die Wiedergabe einfacher Faktenund Zusammenhänge aus                   dem aktuellen Stoffgebiet; im Unterricht wenig Interesse und AufmerksamkeitDie Leistung weist zwar Mängel auf, entspricht aber noch den Anforderungen.

5

Gelegentliche,

äußerst seltene Mitarbeit, nur nach Aufforderung, unkonzentriert und abgelenkt

keine freiwillige Mitarbeit,

Äußerungen nach Aufforderung sind nur teilweise richtig, grundlegende Zusammenhänge können nicht dargestellt werden, 

Die Leistung entspricht nicht den Anforde-rungen, notwendige Grundkenntnisse sind jedoch vorhanden, so dass absehbar ist, dass die Mängel in ange-messener Zeit behebbar sind.

6

Keine Mitarbeit,

unkonzentriert und abgelenkt 

keine freiwillige Mitarbeit im Unterricht; Äußerungen nach Aufforderung sind falschDie Leistung entspricht nicht den Anforde-rungen, Grund-kenntnisse sind so lückenhaft, dass die Mängel in absehbarer Zeit nicht behebbar sind.

 

 

 

3. Schülerinnen und Schüler mit besonderem Unterstützungsbedarf 

 

3.1 Teilleistungsstörungen und/oder chronische Krankheiten

 

Diese Schülerinnen und Schüler erhalten unterstützende Maßnahmen, die zu Beginn des Schuljahres in der Klassenkonferenz beschlossen werden. Dazu gehören:

 

3.1.1 Bei besonderen Schwierigkeiten im Lesen und Schreiben:

Die Gewährung von Nachteilsausgleichen.

  • die Ausweitung der Arbeitszeit bei zu erbringenden schriftlichen Leistungen

  • die Bereitstellung von technischen und didaktischen Hilfsmitteln

  • Nutzung methodisch-didaktischer Hilfen (z. B. Lesepfeil, größere Schrift, …)

Abweichungen von den allgemeinen Maßstäben der Leistungsbewertung. 

  • schriftliche Informationen zur Lernentwicklung im Fach Deutsch

  • den Verzicht auf eine Bewertung der Lese- und/oder Rechtschreibleistung*, nicht nur im Fach Deutsch 

  • die stärkere Gewichtung mündlicher Leistungen

 

3.1.2 Nachteilsausgleich Dyskalkulie

Dyskalkulie ist eine Teilleistungsstörung, keine allgemeine Intelligenzminderung:

  • grundlegende Rechenfertigkeiten benötigen viel mehr Zeit

  • dahintersteckende Logik wird schwer oder gar nicht verstanden

  • Herstellung von Zusammenhängen kaum möglich

- bis Klasse 6 Testung durch Fachlehrer + Sonderpädagoge, z.B. mit DEMAT

- ab Klasse 5 wird Schulpsychologin zusätzlich einbezogen

Möglicher Nachteilsausgleich:

  • Platz frontal zur Tafel

  • Vorrechnen nur freiwillig

  • keine Schnellrechenspiele oder Gruppenwahl

  • Arbeitszeitverlängerung bzw. Reduzierung des Aufgabenpensums

  • differenzierte Aufgabenstellungen

  • übersichtliche Aufgabenblätter

  • Platz für Nebenrechnungen und Zeichnungen

  • Bereitstellung von didaktischen Hilfsmitteln (Malfolgentabelle, Zahlenstrahl, Rechenklötze, Taschenrechner (wenn Grundrechenarten nicht gefragt sind))

  • größerer Maßstab in Geometrie

  • Nachteilsausgleich auch in Fächern wie GeWi und NaWi: z.B. Umgang mit Zahlen (Rechenoperationen durchführen) und Diagrammen (lesen u. bearbeiten) → Nutzung didaktischer Hilfsmittel

Bis zur 4. Klasse besteht die Möglichkeit der Notenaussetzung für das Fach:

  • stattdessen schriftliche Information zur Lernentwicklung

  • Eltern stellen Antrag → Klassenkonferenz entscheidet über Antrag

In der Grundschulverordnung heißt es (§10, Absatz (4)): „Ist trotz binnendifferenzierten Unterrichts und spezieller Förderkurse eine anforderungsbezogene Leistungsbewertung in Form von Noten pädagogisch nicht geboten, weil sie die Entwicklung von Leistungsfähigkeit behindert, können auf Antrag der Eltern für Schülerinnen und Schüler mit besonderen Schwierigkeiten im Lesen, Rechtschreiben und Rechnen für einzelne Unterrichtsfächer und Lernbereiche schriftliche Informationen zur Lernentwicklung an die Stelle der Noten treten. Diese Möglichkeit besteht bis zur Jahrgangsstufe 4. Über den Antrag entscheidet die Klassenkonferenz.“

Abweichungen von den allgemeinen Maßstäben der Leistungsbewertung. 

  • schriftliche Information zur Lernentwicklung bis einschließlich Jahrgangsstufe 4

3.1.3 Chronische Krankheit

Beim Vorliegen einer chronischen Krankheit:

  • Veränderung des räumlichen und zeitlichen Rahmens

  • Verwendung personeller und technischer Hilfsmittel

  • mündliche statt schriftliche Leistungsnachweise 

  • schriftliche statt mündliche Leistungsnachweise

  • individuelle Leistungsfeststellung in der Einzelsituation

3.2 Schülerinnen und Schüler im gemeinsamen Unterricht

Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf werden nach den Rahmenlehrplananforderungen der allgemeinbildenden Schule unterrichtet und erhalten dementsprechend ihre Leistungsrückmeldungen. In Einzelfällen und abhängig vom Förderschwerpunkt können Nachteilsausgleiche für diese Kinder im Förderausschuss beschlossen werden, die an unserer Schule entsprechend umgesetzt werden.

Schülerinnen und Schüler mit dem sonderpädagogischen Förderschwerpunkt „Lernen“ werden nach den Rahmenlehrplananforderungen des Förderschwerpunkts unterrichtet und bewertet.

 

3.3 Schülerinnen und Schüler mit nichtdeutscher Herkunftssprache

Bei der Bewertung der Leistungen von Schülerinnen und Schülern ohne ausreichende Deutschkenntnisse werden die Richtlinien der Eingliederungs- und Schulpflicht-ruhensverordnung angewendet. Danach ist es möglich, in den ersten vier Schulhalbjahren und auf Beschluss der Klassenkonferenz bis zu weiteren zwei Schulhalbjahren die individuelle Lernentwicklung bei der Bewertung der Leistungen besonders zu berücksichtigen und die zu erteilenden Noten durch schriftliche Aussagen zu ersetzen. Weiterhin ist es möglich, aufgrund der sprachlichen Barriere einen Nachteilsausgleich zu beschließen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

4. Fachbezogene Maßstäbe der Leistungsbewertung 

4.1 Fächerübergreifende Festlegungen

Die folgenden Festlegungen werden in allen Fächern berücksichtigt, wenn eine entsprechende Leistung abverlangt wird. Eine gesonderte Aufzählung entfällt deshalb in den einzelnen Fächern.

 

 

4.1.1 Gewichtung

Im schriftlichen Bereich zählen schriftliche Arbeiten-Klassenarbeiten (gemäß Nummer 8 der VV-Leistungsbewertung) und schriftliche Lernerfolgskontrollen (gemäß Nummer 9 der VV-Leistungsbewertung) 

Jgst.

Anzahl der Klassenarbeiten

mündlich

schriftlich

3 / 4

Mathematik

2

80%

20%

5 / 6

Mathematik

2

70%

30%

3  /4

Deutsch

2

80%

20%

5 / 6

Deutsch

2

70%

30%

4

Englisch

2

80%

20%

5 / 6

Englisch

2

70%

30%

 

 

4.1.2 Notenformeln in weBBschule ab Jgst. 3 (ausschließlich für Lehrkräfte)

Deutsch 3 / 4

80*m+20*s

Deutsch 5 / 6

70*m+30*s

Mathematik 3 /4

80*m+20*s

Mathematik 5 / 6

70*m+30*s

Englisch 3 / 4

80*m+20*s     

Englisch 5 / 6

70*m+30*s

GeWi 5 / 6

70*m+30*s

Nawi 5 / 6

70*m+30*s

Musik/ LER /WAT

 

 

MW (wenn keine schriftlichen Arbeiten gemäß Nummer 8 und 9 der VV geschrieben werden) , ansonsten: 

80*m+20*s in Klasse 3 + 4                                  

70*m+30*s in Klasse 5 + 6

Sport 3 - 6

Bsp.: Sport1+Sport2+Sport3…

Kunst 3 -6

MW

Sachunterricht 3 /4

80*m+20*s 

 

 

 

 

4.1.3 Leistungsbewertung von Kurzvorträgen und Präsentationen

Beispiel für die Bewertung eines Kurzvortrages oder Referates:

 

Kriterium  

Erklärung  

Aufbau/ Gliederung 

- Einleitung/ Hauptteil/ Schluss

- logische Struktur

Vollständigkeit und Richtigkeit des Inhalts

- wesentliche und vollständige Informationen genannt

- Richtigkeit des Inhalts 

Quantität  

- Zeitvorgaben eingehalten 

Ausdruck  

- unterschiedliche Satzanfänge, vollständige Sätze 

Umgang mit Nachfragen - korrekte und kompetente Antworten auf Nachfragen 

Mimik/ Blickkontakt 

- spricht zur Klasse

- überzeugende/ unterstreichende Gestik/ Mimik 

Sprechweise und Sprechtempo

- treffende Wortwahl (Fachbegriffe, Satzanfänge, Vollverben),
- artikuliertes Sprechen mit angemessener Lautstärke und gezielter Betonung,
- angemessenes Sprechtempo

Medien

- sinnvoller Einsatz und zweckmäßiger Gebrauch von Medien

 

 

4.1.4 Leistungsbewertung der Gruppenarbeit

Bewertungsskala:

O: Merkmal kaum bzw. nicht vorhanden, 

1: Merkmal etwas vorhanden, 

2: Merkmal einigermaßen vorhanden, 

3: Merkmal deutlich ausgeprägt, 

4: Merkmal sehr deutlich ausgeprägt

 

Die folgenden Beispiele für die Bewertung können dem Niveau der Klassenstufen angepasst werden:

 

Beobachtung des Verhaltens in der Gruppe Verhalten in der Gruppe

Namen der Gruppenmitglieder

 

 

 

 

 

 

hilft anderen geduldig und geschickt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

bringt mit Ideen und Vorschlägen die Gruppe voran

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

achtet darauf, dass zügig angefangen und gearbeitet wird

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

bemüht sich, dass alle mitarbeiten

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

kann zuhören und auf andere eingehen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

ist sachkundig und kann argumentieren

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

versteht es, bei Konflikten zu vermitteln

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

spricht „Missstände in der Gruppe“  offen an

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

kann andere Meinungen und Vorschläge akzeptieren

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kontrolliert eigene Leistungen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Beobachtung der Qualität der Gruppenarbeit

Gruppe

 

Planung der Arbeit

Ausführung der Planung 

Zusammen- arbeit der Gruppe 

Verhalten bei

Problemen

Umgang

Arbeitsmethoden

Umgang mit Arbeitsmaterialien

Name

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Name

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Name

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Einschätzung der Gruppenarbeit 

 

Vorbereitungsphase

- Materialbereitstellung 

- Recherche

- eigene Dokumentation 

- pünktlicher Beginn 

Arbeitsphase

- Regeleinhaltung

- Arbeitsteilung 

- gegenseitige Hilfe 

- konstruktives Lösen 

- konzentriertes Arbeiten 

Präsentation  

siehe Bewertung Präsentation 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

4.1.5  Leistungsbewertung einer mündlichen Leistungskontrolle

Aus der konkreten Erwartungshaltung des Fachlehrers ergibt sich folgende Bewertung auf Grundlage eines Punktesystems:

  1. selbständiges, zusammenhängendes Darlegen aller Fakten

  2. Darlegen und Ergänzen aller Fakten auf Nachfrage oder Hinweis

  3. mehr als 60 % der Fakten können genannt werden

  4. mehr als 45 % der Fakten können genannt werden

  5. weniger als 45 % der Fakten können genannt werden

  6. keine Antworten, auch nicht auf Nachfrage und Hilfestellung

 

 

 

 

4.1.6 Leistungsbewertung Powerpoint 

 

Beispiel für die Bewertung:

 

Kriterium  

Erklärung

Einsatz

- sinnvolle Verwendung 

- beim Vortragen Bezug darauf genommen 

Design

- Hintergrund/Textfarbe sind abgestimmt 

- einheitliche Formatierung und Folien, Farben

Folientext

- Schriftgröße 

- Schriftart

- gute Lesbarkeit 

- fehlerfreie Rechtschreibung/ Grammatik 

Folieninhalt

- verständliche Formulierungen 

- eigene Formulierungen, keine Kopie aus dem Internet

- kurze und prägnante Stichpunkte 

- passend zum Thema 

Visualisierung

- geeignete Bilder, Grafiken, Symbole, Farben, Hervorhebungen zweckmäßig verwendet 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

4.1.7 Leistungsbewertung Gestaltung von Plakaten, Lapbooks

 

Beispiele für die Bewertung:

 

Plakatteil  

Erklärung

Inhalt

sachliche Richtigkeit, Vollständigkeit,

eigene Formulierungen

 

wichtige Aspekte des Themas werden dargestellt und entsprechend gewichtet

 

entspricht der Aufgabenstellung / dem vorgegebenen Thema

Medien

Verwendung von passenden Bildern, Tabellen, Diagrammen

[Wecken Sie das Interesse Ihrer Leser mit einem passenden Zitat aus dem Dokument, oder verwenden Sie diesen Platz, um eine Kernaussage zu betonen. Um das Textfeld an einer beliebigen Stelle auf der Seite zu platzieren, ziehen Sie es einfach.]

 

Bildmaterial / Grafiken / Diagramme sind themenbezogen und aussagekräftig

Gestaltung

übersichtliche Darstellung des Textes, Rechtschreibung, lesbare Schrift, Form, Darstellungsweise, Anordnung, ordentlich ausgeschnitten

kreative Einfälle

 

 

 

 

4.1.8 Leistungsbewertung Rollenspiel / szenisches Spiel 

 

Beispiel für die Bewertung:

 

Kriterium  Erklärung  
Textsicherheitspricht flüssig, sicher und weitgehend fehlerfrei
Beachtung der Einsätzereagiert passend auf die Einsätze der anderen Mitspieler, kennt seinen Ablauf
Deutliche Aussprache

spricht klar, gut verständlich, passende Lautstärke

Sprecherische GestaltungBetonung, Pausen, Sprechtempo und Stimmlage unterstützen die Rolle
KörperspracheGestik, Mimik und Haltung passen zur Rolle und unterstützen das Gesagte
Bewegung im RaumBewegung: sicher und passend, unterstützt die Darstellung

 

  1. Leistungsbewertung im Fach Deutsch

Die Leistungsbewertung im Fach Deutsch ist für uns ein bewusster pädagogischer Vorgang. Sie dient nicht der reinen Fehlerzählung, sondern soll Ihr Kind über seinen Lernstand informieren, es beraten und in seiner Leistungsfähigkeit ermutigen. Wir bewerten im Unterricht alle im Rahmenlehrplan verankerten Kompetenzbereiche: Sprechen und Zuhören, Lesen (Lesefluss und Leseverständnis), Schreiben (Texte verfassen) sowie Rechtschreibung und das Untersuchen von Sprache. 

 

Texte verfassen und Rechtschreibung 

 

Beim Schreiben von eigenen Texten (z. B. Geschichten, Berichten) bewerten wir nicht nur die Rechtschreibung. Ein logischer Aufbau, kreative Ideen und ein treffender sprachlicher Ausdruck sind uns genauso wichtig und fließen maßgeblich in die Aufsatznote ein. Bei Kindern mit einer festgestellten Lese-Rechtschreib-Schwierigkeit (LRS) gewähren wir selbstverständlich individuelle Nachteilsausgleiche (z. B. Zeitzuschläge) oder ersetzen die Rechtschreibnote bis Klasse 4 durch eine schriftliche Information zur Lernentwicklung.

Um transparent zu machen, worauf wir bei den verschiedenen Aufgaben- und Prüfungsformaten im Deutschunterricht achten, haben wir unsere pädagogischen Bewertungskriterien hier zusammengefasst. Diese Übersicht hilft auch dabei, Kinder bei der Vorbereitung zielgerichtet zu unterstützen. 

 

Beim Schreiben eigener Texte ist die Rechtschreibung wichtig, sie ist aber nicht das alleinige Kriterium. Ein guter Aufsatz lebt von seinen Ideen! Wir achten auf: 

 

Inhalt & Ideen: Gibt es einen "roten Faden"? Sind die Ideen originell und passend 

 Thema? Werden Strukturvorgaben (z. B. Einleitung, Hauptteil, Schluss) eingehalten? 

Ausdruck & Sprache: Nutzt das Kind treffende Wörter (z. B. lebendige Verben und genaue Adjektive)? Sind die Satzanfänge abwechslungsreich? Sind die Sätze sinnvoll verknüpft? 

Rechtschreibung & Grammatik: Wendet das Kind bekannte Rechtschreibregeln zunehmend sicher an? Werden Satzzeichen (z. B. bei wörtlicher Rede) sinnvoll gesetzt? 

 

 

4.2.1 Schriftliche Leistungen im Fach Deutsch

  • Rechtschreibung:

Schreibentwicklung beachten/ würdigen, Rechtschreibstrategien/ Arbeitstechniken, Überarbeitungsverfahren anwenden, Schreibkonferenzen durchführen, Präsentation von Texten

  • Schreiben und Texte verfassen: 

Schreibinteressen wahrnehmen, über Schreibprobleme sprechen, Texte schreiben/ verfassen/ überarbeiten, Korrekturen vornehmen, Präsentieren von Texten

  • Formen – Texte verfassen:

       Beschreiben, Berichten, Erzählen, Nacherzählen, Sprache/ Sprachgebrauch untersuchen,     

       Einsichten in das Sprachsystem erwerben, Wissen nutzen und anwenden

4.2.1.1 Rechtschreibüberprüfungen

 

Rechtschreibung (Lernkontrollen, Diktate, Abschreibübungen) 

Wir bewerten nicht nur fehlerfreie Endprodukte, sondern die Rechtschreibentwicklung: 

Regelwissen: Erkennt und nutzt das Kind erlernte Rechtschreibstrategien (z. B. Verlängern, Ableiten, Groß-/Kleinschreibung)? 

Sorgfalt: Werden Texte fehlerfrei in einem vorgegebenen Zeitabschnitt abgeschrieben? 

Korrekturkompetenz: Findet das Kind eigene Fehler beim nachträglichen Kontrollieren und nutzt es Hilfsmittel (z. B. das Wörterbuch) richtig? 

 

 

Formen der Rechtschreibüberprüfung sind neben Diktaten z.B. Kurzdiktate, Laufdiktate, Abschreibübungen, Lückentexte, Korrekturtexte, kommentierte Rs-Aufgaben. Die unterschiedlichen Aufgabenformen sind bei der Bewertung angemessen zu berücksichtigen.

Klassenstufe

Diktate

Kurzdiktat

 

< = 20 Wörter

< = 10 Wörter

2

20 — 40 Wörter

15 bis 30 Wörter

 

40 - 60 Wörter

20 bis 40 Wörter

4

60 - 80 Wörter

30 bis 50 Wörter

 

80 — 100 Wörter

40 bis 60 Wörter

6

100 - 120 Wörter

50 bis 70 Wörter

 

In den Klassenarbeiten werden die Rechtschreibfehler angestrichen. 

Grundsätze des Diktierens:

  1. Vorlesen des gesamten Textes

  2. Vorlesen des einzelnen Satzes

  3. Diktieren von Satzbausteinen mit Satzzeichen (je nach Lernstand und keine

Überbetonung ab Kl. 3/ Zählen der Wörter ab Kl. 3)

  1. SuS sprechen vor dem Aufschreiben laut nach

  2. Wiederholen des Satzes

  3. zum Abschluss erneutes Vorlesen des gesamten Textes

 

 

Es gilt:

Zensur

Diktat

Kurzdiktat/Laufdiktat

Abschreibübung u.a.

1

1 F.

0 - 0,5F.

0 F.

2

1,5 - 3,5 F.

1 - 2 F.

1 F.

3

4 – 6 F.

2,5 - 4 F.

2 F.

4

6,5 - 9 F.

4,5 - 6 F.

2,5 - 4,5 F.

5

9,5 - 13 F.

6,5 - 8 F

5 - 6,5 F.

6

ab 13,5 F.

ab 8,5 F.

ab 7 F.

 

Für die Fehlerberechnung gilt:

ganzer Fehler

 halber Fehler

  • falsch geschriebenes Wort, auch dann, wenn mehrere Fehler innerhalb eines Wortes gemacht wurden wiederholt gleich falsch geschriebenes Wort

    1. der R-Fehler zählt nur einmalig und wird lediglich markiert

    2. im neuen Satzzusammenhang zählt der Fehler erneut (z.B. Schreibung das/dass, Groß — und Kleinschreibung, Satzanfang)

  • ausgelassene oder ersatzweise geschriebene Wörter Worttrennungsfehler 

  • undeutliche Berichtigungen

  • falsche grammatische Endungen

- vergessene oder zusätzliche Oberzeichen vergessene oder zusätzliche Satzzeichen

 

Die Schriftqualität bleibt ohne Einfluss auf die Rechtschreib-Zensur, jedoch ist auf eindeutige Lesbarkeit zu dringen. Schrift und Form werden gesondert verbal bewertet.

Leistungsverweigerung wird in der Regel wie eine ungenügende Leistung bewertet.

 

4.2.1.2 Aufsätze 

  • 50% Inhalt, 25% Ausdruck, 25% Rechtschreibung.

Fehler / 100 Wörter

Note

Errechnung FQ (Fehlerquotient)

0 bis 1,5

1

 

      Formel:        Fehleranzahl x 100

                            Wörteranzahl

 

       Beispiel:      11,5 x 100   = FQ 4,3   =  Note 3

                                267

                 

2 bis 4

2

5 bis 7

3

8 bis 10

4

11 bis 14

5

ab 15 Fehler

6

 

Die folgenden Übersichten sind Beispiele für die Bewertung und können an das Niveau der Jahrgangsstufe angepasst werden:

 

4.2.1.3 Bericht

Überschrift enthält wichtigste Information zum Text

Überschrift als spannender Einstieg

 
Antwort auf die sechs W-Fragen

Bericht — nur notwendigste Angaben

Bericht — wesentliche Angaben zuerst

Bericht — folgerichtige Darstellung der Angaben

Verwendung des Präteritums

Verwendung sprachlicher Mittel für die Reihenfolge

 
Vermeidung von Wiederholungen

Formulierung verständlicher Sätze

Anforderungen für die Schriftgestaltung

Gesamt

   

 

 

 

4.2.1.4 Brief, Einladung, Entschuldigung

inhaltliche Aspekte

Anrede

entsprechend dem Anlass richtig ausgewählt

Text

in sich logisch

 gestalterische Einheit ohne Lücken

Einladung : Zeit- und Ortsangabe

Entschuldigung : Entschuldigungsgrund, Schlussfolgerung

Schluss

angemessene Grußformel

Unterschrift

 

sprachliche Aspekte

 

Satzbau

 

kurze, vollständige Sätze

  gute Satzverbindungen
 

Gestaltung

 
 

abwechslungsreiche Satzanfänge

 

Einsatz treffender Affektive

 

keine Wiederholungen bei Verben

 

Inhalt mit angemessener Länge

 

Gesamt                                                                                     

     

 

 

 

 

 

 

4.2.1.5 Rezept, Bastelanleitung, Vorgangsbeschreibung

inhaltliche Aspekte

Überschrift

kurz und knapp

 

nennt Vorgang, Gegenstand, Gericht

  

Inhalt

vollständige Nennung der benötigten Materialien/ Werkzeuge

sinnvolle Reihenfolge der Arbeitsschritte

vollständige Beschreibung der Arbeitsschritte Orte, Tätigkeiten

erklärende Bilder, Skizzen

sprachliche Aspekte

 

Satzbau

 

kurze, vollständige Sätze

 
 gute Satzverbindungen 

Gestaltung

 

abwechslungsreiche Satzanfänge

 

Richtige Verwendung der Zeit- und Sprachform

 

Gesamt

 
     

 

4.2.1.6 Gegenstands-, Personen- und Tierbeschreibung (Steckbriefe)

inhaltliche Aspekte

Überschrift

kurz und knapp

  
passt zum Inhalt des Textes 

Inhalt

alle wichtigen Eigenschaften 

sachlich richtige Beschreibung

 

 
 logische Reihenfolge 

sprachliche Aspekte

  

Satzbau

  
kurze, vollständige Sätze 

Gestaltung

   

abwechslungsreiche Satzanfänge

 

Einsatz treffender Adjektive

 

Verwendung  von sinnvollen Vergleichen

  

Verwendung von Fachbegriffen

 

Zeitform

  
Verwendung einer Zeitform 

Gesamt            

 
        

 

 

 

 

 

 

 

 

4.2.1.7 Erzählungen und Bildfolgen in Klasse 3 und 4

Macht auf den Text neugierig

Kurz und knapp

Passt zum Inhalt des Textes

Einleitung

Enthält alle wichtigen Punkte wie Ort, Zeit, evtl. Hauptperson

Ist Einstieg zur Handlung

Hauptteil

Lässt eine logische Handlungsfolge erkennen

Ist genau und vollständig erzählt

Höhepunkt

Lässt eine gute Idee erkennen

Wird durch geführten Spannungsbogen erreicht

Schluss

Bietet ein logisches, folgerichtiges Ende

 

Kurze, vollständige Sätze

Gute Satzverbindungen

Gestaltung

Textteile gut gewichtet, Umfang angemessen, alle Bilder einbezogen

Abwechslungsreiche Satzanfänge

Gute Verknüpfung der Bilder und Textbausteine

Vermeidung von Wortwiederholungen v.a. bei Verben

Einsatz treffender Adjektive

Sparsamer Einsatz der wörtlichen Rede

Wiedergabe von Gedanken, Stimmungen, Gefühlen

Zeit- und Sprachform

Durchgängig eine Zeitform

Richtige Bildung der Verbform

Gesamt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

4.2.1.8 Erzählungen in Klasse 5 und 6

inhaltliche Aspekte

Überschrift

Regt die Überschrift zum Lesen an?

Trifft sie den Kern der Erzählung ?

Einleitung

 

Stellt die Einleitung die Ausganssituation der Erzählung dar?

Ist es gelungen, das Interesse des Lesers zu wecken?

Hauptteil

Wird im Hauptteil das in der EL angedeutete Geschehen weiterentwickelt?

Höhe unkt

Wird der Höhepunkt besonders spannend erzählt? (unvorhergesehene Wendung, Auftritt einer neuen Person, Schilderung von Gedanken und Gefühlen, wörtliche Rede …)

Schluss

Wird das Geschehen im Schlussteil abgerundet oder der Bezug zum Titel der Erzählung genutzt oder wird sich für einen offenen Schluss entschieden?

Werden in der Erzählung Personen, Ort und Zeit der Handlung sowie wichtige Handlungsschritte vorgestellt?

Muss etwas ergänzt bzw. gestrichen werden?

 

sprachliche Aspekte

 

Gestaltung

 Werden verständliche und vollständige Sätze formuliert?
 

Werden abwechslungsreiche Satzanfänge 

genutzt?

 

Wurden bei der Wortwahl Wiederholungen und Eintönigkeit vermieden?

 

Konnten Personen, Ort und Zeit der Handlung besonders anschaulich beschrieben werden?

 

Wurden aussagekräftige Adjektive verwendet, um anschaulicher zu erzählen?

 

Wurden Gedanken und Gefühle handelnder Personen oder des Erzählers

genau geschildert?

 

Konnte die wörtliche Rede eingesetzt werden, um die Geschichte spannender und anschaulicher zu erzählen?

 

Anforderungen an die Schriftgestaltung

 
 

Wurde die Erzählung lesbar aufgeschrieben, die Überschrift gestaltet und der Rand beachtet?

 

Gesamt 

     

 

 

 

 

 

 

 

 

4.2.2 Mündliche Leistungen im Fach Deutsch

  • anwendungsbereite Nutzung von Fachbegriffen

  • Sprechen in verschiedenen Situationen

  • Vorbereitung von Redebeiträgen

  • Stichpunktzettel

  • Planung von Gesprächssituationen

  • Beteiligung am szenischen Spiel

  • Pro- und Kontra- Diskussionen

  • Präsentationsformen

  • Moderieren

  • Rollenspiel

  • Gedichte

  • Lesen, mit Texten und Medien umgehen: Erschließen von Texten, Lesefertigkeiten, Kommunikation über Textinhalt/ Wirkung, Formen des Umgangs mit Texten/ Medien, Lesetagebuch/ Lesebegleitheft/ Lesekonferenzen/ Computer/ Präsentation, Inhalte erfassen/ Überschriften/ Stichpunkte, Vorleseleistungen

 

4.2.2.1 Leseleistungen 

 Lesen und Leseverständnis 

Flüssiges Lesen ist wichtig, aber das Wichtigste am Lesen ist das Verstehen des Inhalts. 

Wir bewerten: 

Lesefluss & Technik: Liest das Kind flüssig und in einem angemessenen Tempo? 

Werden Wörter korrekt erfasst? 

Betonung: Passt sich die Stimme dem Inhalt an (z. B. bei Satzzeichen oder wörtlicher Rede)? Ist die Lautstärke beim Vorlesen angemessen? 

Leseverständnis: Kann das Kind Fragen zum Text richtig beantworten? Kann es den Kerninhalt eines gelesenen Textes in eigenen Worten wiedergeben? 

 

 

Bewertung:

  • pro Halbjahr werden ein bis zwei Noten für das Lesen vergeben

Klasse 1/2:       Lautieren, Silbenlesen, wortweise Lesen, Wortgruppen, Sätze

Klasse 3/ 4:     vorwiegend geübte Texte

Klasse 5:           geübte und ungeübte Texte

Klasse 6:           ungeübte Texte

 

Bewertungskriterien:

Note 1:              fließendes und ausdrucksvolles Lesen

Note 2:              fließendes Lesen mit Betonung

Note 3:              überwiegend fließendes Lesen

Note 4:              stockender Lesefluss, teilweise sinnerfassend

Note 5:              sehr stockend, kaum sinnerfassend

Note 6:              Schüler/-in liest nur mit Hilfe

 

 

4.2.2.2 Gedichte

Es wird pro Schulhalbjahr mindestens ein Gedicht bewertet.

Kriterien der Leistungsbewertung:

  • Textsicherheit/ Lernleistung

  • Betonung, sinnvermittelndes Vortragen, Sprechtempo

  • Blickkontakt

  • Mimik, Gestik

 

4.2.2.3 Praktische Leistungen

Projekte, Tages- und Wochenpläne, Werkstattunterricht, Lernen an Stationen, Freiarbeit

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

4.3 Leistungsbewertung im Fach Mathematik

Grundlage der Leistungsbewertung sind die, im Rahmenlehrplan Mathematik beschriebenen, prozess- und inhaltsbezogenen Kompetenzerwartungen auf den entsprechenden Niveaustufen am Ende der Schuleingangsphase und am Ende der Jahrgangsstufen 3/4 sowie der Jahrgangsstufen 5 und 6.

Bewertet werden grundsätzlich alle erbrachten Leistungen der Schülerinnen und Schüler. Es werden zwei Beurteilungsbereiche unterschieden:

a) schriftliche Leistungen (z.B. Klassenarbeiten, Lernerfolgskontrollen, LZK)

b) sonstige fachspezifische Leistungen (z.B. mündliche/ schriftliche Kurzkontrollen, Portfolio, Lapbook, Lerntagebuch)

Die, von der Fachkonferenz Mathematik, festgelegten Termine der Klassenarbeiten sind in der aktuellen Übersicht „Klassenarbeiten“ des jeweiligen Schuljahres zu finden.

 

 

 

4.3.1 Gestaltung von Arbeiten im Fach Mathematik

Die Kriterien sollen für die Schülerinnen und Schüler nachvollziehbar sein und die Kinder können erkennen, welche Punkte sie in den Aufgaben erreichen können. Die Überprüfung dient der Messung des Leistungsstandes der Schülerinnen und Schüler und gibt ihnen, Lehrkräften und Eltern Rückmeldung über Lernfortschritte und Lernprozesse.

Die Mathematikarbeiten werden in jeder Jahrgangsstufe in der Regel gemäß Terminübersicht, parallel und in Abstimmung mit den jeweiligen Jahrgangsstufenlehrern geschrieben.

Die Aufgabe einer Klassenarbeit ist die Überprüfung bezüglich der:

- Sicherheit im zuletzt erarbeiteten Stoff,

- Verfügbarkeit von zurückliegenden Stoffgebieten,

- mathematischen Denkfähigkeit.

Deshalb sollte sich eine Arbeit an den drei Anforderungsbereichen orientieren und könnte folgendermaßen aufgebaut sein:

- Kopfrechenaufgaben

- formale Aufgaben aus dem letzten Stoffgebiet

- Knobelaufgaben

- evtl. formale Aufgaben aus dem gesamten Schuljahr

- mindestens eine Sachaufgabe (mindestens eine Aufgabe mit Bezug auf das letzte Stoffgebiet, evtl. eine Aufgabe zu weiter zurückliegenden Themen oder mit besonderem Anspruch an mathematisches Denken)

Für Schülerinnen und Schüler mit Förderbedarfen oder Teilleistungsstörungen können zur weiteren Differenzierung der Mathematikarbeiten u.a. folgende beispielhafte Hilfen und Unterstützungen angeboten werden:

- mehr Bearbeitungszeit

- Gewährung weiterer Hilfsmittel

- Vorgabe von Fragen bei Sachaufgaben/ differenzierte Aufgabenstellung usw.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  1. Leistungsbewertung im Fach Englisch

 

     4.4.1 Bewertungsgegenstand

 

             Schriftliche Arbeiten (Klassenarbeiten)

 

 

Þ        Die Anzahl und Dauer der schriftlichen Arbeiten in den Jahrgangsstufen

4-6 ergibt sich aus den Vorgaben der VV-Leistungsbewertung 

Þ     Schriftliche Arbeiten sind mindestens fünf Unterrichtstage vor der Anfertigung anzukündigen.

Þ        Schriftliche Arbeiten werden im Unterricht ausgewertet und einschließlich Aufgabenstellungen den Schülerinnen und Schülern zur Kenntnisnahme der Elternund zur Anfertigung der Berichtigung mitgegeben.

          Þ        Ist im Einzelfall eine Rückgabe der Arbeit in angemessener Frist nicht zu erwarten, haben die Eltern die Möglichkeit der Kenntnisnahme in der Schule.

       Þ    Schwerpunkte der schriftlichen Arbeiten sind die kommunikativen Fertigkeiten      

                Hörverstehen,Leseverstehen und Schreiben (einschließlich Diktat).

       Þ  DasBeherrschen derGrammatik wirdnicht isoliert überprüft, sondern in einem  

               sinnvollen Kontext.

 

     SchriftlicheLernerfolgskontrollen

 

 

Þ  Schriftliche Lernerfolgskontrollen können jederzeit geschrieben werden, jedoch nicht zum Zwecke der Disziplinierung.

 

Þ        Sie unterscheiden sich von den schriftlichen Arbeiten (Klassenarbeiten) durch eine geringere Dauer und einen geringeren Umfang.

 

Þ  Schriftliche Lernerfolgskontrollen dienen der Überprüfung des Lernerfolgs der unmittelbar vorher liegenden Unterrichtsstunden einschließlich der häuslichen Arbeitsaufträge.

 

 

  1. · Lückentexte

    • Äußerungen zu bestimmten Themenfeldern

      • Briefe

      • Vokabeltests

      • Übungen aller Art, dieim Verlauf der Stunde geschriebenwerden

      • Aufgaben zur Überprüfung lexikalischer und grammatischer Kenntnisse

      • Hausaufgaben


 

Þ        Sie werden nach Punkten bzw. nach Anzahl der Fehler bewertet.

 

Þ        Im Fach Englisch werden mehrereschriftliche Lernerfolgskontrollen erst ab Jahrgangsstufe 4 geschrieben.

 

           Mündliche Lernerfolgskontrollen

 

 

Þ        Mündliche Lernerfolgskontrollen sind wesentlicher Bestandteil der Leistungsbewertung.

 

Þ        Bewertet werden selbständig erbrachte Leistungen der Schülerinnen und Schüler,die in einem sinnvollen Zusammenhang mit dem Unterrichtsprozess stehen.

 

Bewertungsgegenstand

Bewertungskriterien

Monologe

  • inhaltlich richtig/ vollständig

  • sprachlich verständlich / korrekt

  • phonetisch korrekt

  • intonatorisch korrekt

  • adressaten- /situationsgerecht

  • selbstständig

Dialoge

  • inhaltlich richtig/ vollständig

  • sprachlich verständlich / korrekt

  • phonetisch korrekt

  • intonatorisch korrekt

  • adressaten- /situationsgerecht einschließlich Reaktion auf Partner

  • darstellerische Leistung

  • selbstständig

Lautes Lesen

  • Aussprache

  • Flüssigkeit des Lesens

  • Intonation

  • sprachliche Richtigkeit

Verstehendes Lesen

  • Verständnis des grundlegenden Inhaltes des Textes

reproduktive Leistungen

z.B. Gedicht- und Liedtexte

  • Aussprache

  • Intonation

  • Redefluss

Verstehendes Hören

  • inhaltliches Verständnis eines Hörtextes

 

Þ        Die Schülerinnen und Schüler werden in die Bewertung der eigenen Leistung (Selbstbewertung) und der fremden Leistung (Fremdbewertung) einbezogen, um Formen der Fremdbewertung zu erlernen und zu akzeptieren und ihnen die Verantwortung für ihre Lernprozesse bewusst zu machen, sie zu befähigen,ihre Stärken und Schwächenzu erkennen und zuformulieren

 

 

 

Mitarbeit im Unterricht

 

 

Þ        Die Mitarbeit im Unterricht wird angemessen in die Leistungsbewertung einbezogen.

 

 

Bewertungsgegenstand

Bewertungskriterien

Qualität der Mitarbeit

  • ohne Aufforderung (regelmäßig, oft, teilweise)

  • mit Aufforderung (regelmäßig, oft, teilweise)

  • Verweigerung der Mitarbeit (teilweise, ganz)

Qualität der Beiträge

  • passend, produktiv, problemerweiternd, kritisch

  • überwiegend produktiv, meist problemerweiternd

  • ausreichende Beiträge

  • sporadisch

  • keine Beiträge

Selbstständigkeit

  • ohne Unterstützung, effektiv

  • selten Hilfen durch Lehrer notwendig

  • teilweise Anleitung

  • meist nur mitHilfen, kaum Eigeninitiative

  • mangelndes Bemühentrotz Anleitung


 

  1. Leistungsbewertung im Fach Naturwissenschaften

     

4.5.1 Bewertung von Lernerfolgskontrollen und Kurzkontrollen 

          entsprechend dem Punktesystem

 

  1. Bewertung mündlicher Leistungskontrollen
    entsprechend der konkreten Erwartungshaltung des Fachlehrers

    - selbstständiges zusammenhängendes Darlegen aller Fakten                             1
    - Darlegen und Ergänzen aller Fakten auf Nachfrage oder Hinweis                           2
    - mehr als 60 % der Fakten können genannt werden                                         3
    - mehr als 45 % der Fakten können genannt werden                                         4
    - weniger als 45 % der Fakten können genannt werden                                   5
    - keine Antworten, auch nicht auf Nachfrage oder mit Hilfestellung   6

    b) mündliche LK in Form von Fragen entsprechend dem Punktesystem

     

4.5.3 Bewertung von Kurzvorträgen
(in Zusammenarbeit mit dem Fachbereich Deutsch)

 

4.5.4 Versuche durchführen
- Aufgabenstellung erfassen              1 Punkt           Bewertung nach Punktsystem
- Vermutung äußern                           1 Punkt
- Versuchsaufbau                                2 Punkte
- Durchführung                                  2 Punkte
- Auswertung                                      2 Punkte
- Protokollführung                             2 Punkte

 

  1. Modelle anfertigen (Gruppenarbeit)

    - Material bereitlegen                            1 Punkt              Bewertung nach Punktsystem
    - Anleitung lesen                                      1 Punkt
    - Modell nachbauen                               4 Punkte
    - Funktionsweise erklären                    2 Punkte
    - Vorführung                                              2 Punkte

     

    1. Mikroskopie

      - Einstellung des Mikroskops               2 Punkte           Bewertung nach Punktsystem
      - Präparat anfertigen                              2 Punkte
      - Bilderzeugung                                        2 Punkte
      - Durchmustern                                        2 Punkte
      - Bildausschnitt zeichnen                      2 Punkte


       

 

Beispiel für die Bewertung:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

4.5.7 Bewertungskriterien für den  NAWI-Hefter

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kriterien

Punkte

1. Halbjahr Klasse

2. Halbjahr Klasse

Papp- oder Ringhefter (2 Löcher)

1

 

 

Deckblatt themenbezogen

2

 

 

Bewertungsblatt

1

 

 

Folie für Bastelmodelle

1

 

 

liniertes oder kariertes Papier mit Rand

1

 

 

Vorder- und Rückseite beschrieben

1

 

 

Sauberes lesbares Schriftbild Überschriften unterstrichen

2

 

 

Vollständige Stundenaufzeichnungen Beachtung der Rechtschreibung

2

 

 

Anfertigung der Hausaufgaben

2

 

 

Arbeitsblätter themenbezogen eingeheftet (Reihenfolge)

1

 

 

Tabellen mit Bleistift, und Lineal zeichnen mit Füller bearbeiten

1

 

 

Zeichnungen mit Bleistift; Farbgestaltung mit Buntstiften und Beschriftung mit Füller

2

 

 

Kontrollen mit Unterschrift und Berichtigung bei Bedarf

1

 

 

Zusatzmaterial

+1/+2

 

 

Hefterzensur

 

 

 

Unterschrift der Eltern

 

 

 

 

 

 

 

17 - 18 Punkte = 1, 14 - 16 Punkte = 2, 11 - 13 Punkte = 3, 8 - 10 Punkte = 4, 3 - 7 Punkte = 5, 0 - 2 Punkte = 6

 

 
     

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

4.6 Leistungsbewertungen im Fach LER und GeWi

 

4.6.1 mündliche Leistungen

  • Vorbereitung von Redebeiträgen

  • Stichpunktzettel

  • Planung von Gesprächssituationen

  • Pro- und Kontra- Diskussionen

  • Argumentieren mit Begründungen

  • Präsentationsformen 

  • Plakat, Lapbook, Powerpoint, Leporello

  • Moderieren

  • Rollenspiel

  • Beiträge in Partner- oder Gruppenphasen

  • Verwendung von Fachbegriffen (z. B. Werte, Normen, Verantwortung, Gerechtigkeit usw.)

 

     4.6.2 schriftliche Leistungen 

  • Lernerfolgskontrollen 

  • Texterschließung

  • Argumentationsaufgaben und Stellungnahme

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

4.7 Leistungsbewertung im Fach Musik

 

Die Leistungsfeststellung  bezieht sich auf alle Kompetenzbereiche des Faches.

Die Feststellung des Lernfortschritts erfolgt durch die Beobachtung  der Schülerinnen

und Schüler durch mündliche, fachpraktische  und schriftliche Lernerfolgskontrollen.

Als Leistung werden nicht nur Ergebnisse, sondern auch Anstrengungen und Lernfortschritte bewertet. 

 

Leistungsmessung und Bewertung im Musikunterricht

 

Die Leistungsfeststellung  bezieht sich auf alle Kompetenzbereiche des Faches.

Die Feststellung des Lernfortschritts erfolgt durch die Beobachtung  der Schülerinnen

und Schüler durch mündliche, fachpraktische  und schriftliche Lernerfolgskontrollen.

Als Leistung werden nicht nur Ergebnisse, sondern auch Anstrengungen und Lernfortschritte bewertet. 

 

Zusammensetzung der Zensur:

 

Klassen 3/4

 

20% für schriftliche Leistungen (Lernzielkontrollen, Kurztests ab 20 Minuten) ------> Punktbewertung

80% für mündliche Leistungen

 

Klassen 5/6

 

30% für schriftliche Leistungen

70% für mündliche Leistungen

 

  • Bereich: Wahrnehmen und Deuten

    • Wiedererkennen von Melodien, Werksausschnitten…

    • Rhythmen aufnehmen und wiedergeben 

à Punktewertung bzw. mdl. LZK 

  • Anfertigen von Lernplakaten

    à Anlage 5 oder zentrale Plakatewertung

 

  • Bereich: Gestalten und Aufführen

  • Tänze darbieten

    à Anlage 2

  • Aufschreiben von Klängen und Verklanglichen von Geschichten

  • Szenische Darstellung in Singspielen

    à Bei vorheriger Festlegung geforderter Inhalte gilt das Punktesystem 

    • Nutzung musikalischer Ausdrucksmöglichkeiten und gemeinsames Musizieren

      • Liedvortrag

      àAnlage 1

                                                                                     

  • Bereich: Reflektieren und Kontextualisieren

    • Instrumente kennenlernen und benennen

à Punktebewertung bzw. mündliche LK

  • grafische Notation kennen und nutzen

    à Punktebewertung bzw. mündliche LK

    • Komponisten und musikalische Stilrichtungen kennen

    à Punktewertung bzw. mündliche LK

     

     

Als mündliche Leistungen zählen:

 

Kurzvorträge  (auch Präsentation von Lernplakaten) - siehe Bewertungsmaßstab  der FK Deutsch

mündliche Leistungskontrollen -  siehe Bewertungsmaßstab  der FK Deutsch

Diskussion - siehe Bewertungsmaßstab  der FK Deutsch

Gruppenarbeit, wenn Einzelleistung nachweisbar ist 

 

Sowohl die Qualität der Beiträge als auch die Bereitschaft und das Interesse, produktiv am Unterrichtsgeschehen mitzuwirken, sind für die Zensurenfindung von hoher Bedeutung.

 

Anlage 2 Liedvortrag

Es werden 2 separate Noten erteilt, jeweils eine für den Text und eine für die Melodie.

 

Bewertungsmatrix: 

Punkte: 

 Text (5): 

Singehaltung/ 

Melodie (5) 

5 Punkte 

sicher, sauber, fehlerfrei, kleiner aufregungsbedingter Fehler denkbar 

angemessen, eigen-ständig 

4 Punkte 

sicher, geringe Fehler 

geringfügige Hinwei-se nötig 

3 Punkte 

unsicher, Hilfen erforderlich, wenige Lücken 

Hinweise/Hilfen 

erforderlich 

2 Punkte 

ein Vortrag, der ohne Hilfen nicht möglich ist, 

größere Lücken, wird aber mit Hilfen realisiert 

Hilfen führen zur Verbesserung 

1 Punkte 

größere Teile des Ganzen werden mit Hilfen 

realisiert 

zumindest in einem Bereich geforderter Liedgestaltung füh-ren Hilfen zur Ver-besserung 

0 Punkte 

es können auch mit Hilfen keine größeren Teile des Liedes vorgetragen werden 

auch mit Hilfen keine deutliche Verbesserung 

Anlage 3

 

Bewertungskriterien Verbindung von Musik und Bewegung (Tanz) 

(erreichbare Punktzahl: 15) 

 

Eine Leistungsbewertung für Musik und Bewegung sowie Tanz entspricht dem ganzheitlichen Musikverständnis, unter dem Aspekt von Zeit, Raum, Kraft und Form im Zusammenspiel von Körperwahrnehmung, Körperausdruck und Erleben von Musik. 

Aspekte der Wahrnehmung und Bewegung: 

Zeit: bewusste Wahrnehmung zeitlicher Abläufe findet seinen Ausdruck im Gleichmaß von Bewegung und Musik 

Raum: Wahrnehmung, Orientierung und Bewegung in der unmittelbaren Umgebung mit ihren spezifischen Gegebenheiten (Raum nutzen, Raum für sich in Anspruch nehmen) 

Kraft: eigene Dynamik, körperlicher und geistig- seelischer Krafteinsatz (Körperspannung, Konzentration) 

Form: ordnendes Element, rhythmischer Ausgleich im Verhältnis von Kraft, Zeit und Raum (Schrittfolgen, Bewegungsfolgen, Gesamtablauf)

 

 

Beurteilungskriterien/Punkte: 

Form/(3): 

Schrittfolge, Bewegungsfolge, Gesamtablauf 

 

Raum/(3): 

- Raum nutzen, Raum für sich in Anspruch nehmen 

 

Zeit/(3): 

- Gleichmaß von Bewegung und Musik, Rhythmusfähigkeit 

 

Kraft/(3): 

- Körperspannung, Konzentration 

 

Gesamteindruck/(3): 

- Auftreten, Ausstrahlung, visuelle Aufbereitung  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

4.8 Leistungsbewertung im Fach Sachunterricht

 

Die Bewertungsraster dienen als Grundlage, werden jedoch individuell zum Unterrichtsziel und Thema angepasst.

 

 

Beispiel für die Bewertung eines Lapbooks im Fach Sachunterricht:

 

 

 

 

4.9 Leistungsbewertung im Fach Kunst

Mitarbeit und Engagement

  • Künstlerische Umsetzung

  • Aufgabenverständnis, Gestaltungsmerkmale, Kreativität und Prozess

  • Selbstreflexion, Feedback, Präsentation der Arbeiten

  • Theoretische Kenntnisse

Transparenz der Bewertungskriterien

  • Übersicht: Die SuS erhalten eine altersangemessene, verständliche Übersicht der Bewertungskriterien.

  • Beispiele: Erfolgreiche Arbeiten oder beispielhafte Kunstwerke werden als Vorbilder gezeigt, wenn dies zum Verständnis der Aufgabe beiträgt.

Doppelte Notengebung im Fach Kunst

  • Umsetzung der Vorgaben: Wie gut wurden die formalen Anforderungen entsprechen der Bewertungskriterien erfüllt?

  • Kreativität: Originalität und Ideenreichtum, Sauberkeit

 

4.10. Leistungsbewertung im Fach Sport

Die Kriterien zur Leistungsbewertung im Fach Sport wurden durch die Fachkonferenz festgelegt und sind auf Nachfrage jederzeit beim Sportlehrer einsehbar. 

Bewertet werden die Schülerinnen und Schüler in den Teilbereichen Leichtathletik, Grundübungen, Spiele, Schwimmen (Klasse 3), Gerätturnen. 

Erst nach Abschluss der jeweiligen Teildisziplin wird die erreichte Teilnote im Notensystem erfasst. Bei der Veröffentlichung des Notenspiegels kann es deshalb dazu kommen, dass noch keine Teilnote für einen Bereich eingetragen wurde.

 

 

 

 

4.11 Leistungsbewertung im Fach WAT

 

Leistungsfeststellung und -bewertung Leistungsfeststellungen und Leistungsbewertungen geben den Schülerinnen und Schülern Rückmeldungen über die verfügbaren Kompetenzen und den Lehrkräften Orientierung für die weitere Planung des Werkunterrichts sowie für notwendige Maßnahmen zur individuellen Förderung. Leistungen im Unterricht werden in allen Kompetenzbereichen des Faches festgestellt. Grundsätzlich ist zwischen Lernund Leistungssituationen zu unterscheiden. In Lernsituationen ist das Ziel der Kompetenzerwerb. Fehler und Umwege dienen den Schülerinnen und Schülern als Erkenntnismittel, den Lehrkräften geben sie Hinweise für die weitere Unterrichtsplanung. Das Erkennen von Fehlern und der produktive Umgang mit ihnen sind konstruktiver Teil des Lernprozesses. Für den weiteren individuellen Lernfortschritt ist es wichtig, bereits erworbene Kompetenzen herauszustellen und Schülerinnen und Schülern zum Weiterlernen zu ermutigen. Bei Leistungs- oder Überprüfungssituationen steht die Vermeidung von Fehlern im Vordergrund. Das Ziel ist, die Verfügbarkeit der erwarteten Kompetenzen nachzuweisen. Ein an Kompetenzerwerb orientierter Unterricht bietet den Schülerinnen und Schülern durch geeignete Aufgaben einerseits ausreichend Gelegenheiten, Problemlosungen zu erproben, andererseits fordert er den Kompetenznachweis in anspruchsvollen Leistungssituationen ein. Dies schließt die Forderung der Fähigkeit zur Selbsteinschätzung der Leistung ein. Neben der kontinuierlichen Beobachtung der Schülerinnen und Schüler im Werkprozess und ihrer individuellen Lernfortschritte sind die Ergebnisse fachspezifischer Arbeitsweisen sowie mündlichem Beitrag bei der Leistungsfeststellung zu berücksichtigen. Die Leistungsfeststellung und -bewertung im Fach WAT orientiert sich im Einzelnen an den Inhalten der Grundlagenbereiche bei der Realisierung in der jeweiligen Werkaufgabe. Der fachspezifische Werkprozess, die Qualität des Endprodukts, die Lernvoraussetzung der Schülerinnen und Schuler und die jeweilige Reflexion im Anwendungszusammenhang fließen in die Beurteilung ein. Gestaltungs- und Beurteilungskriterien können gemeinsam vor Beginn des Werkprozesses mit den Schülerinnen und Schülern entwickelt werden, sodass ein kriterienorientiertes Arbeiten ermöglicht wird. Sie erhalten dadurch einerseits Wertschätzung, andererseits vertiefen sie auf diesem Wege ihr Urteilsvermögen im Hinblick auf ästhetische und funktionale Aspekte.

 

 

 

 

 

 

 

 

Arbeit mit Holz

 

Bei der Bewertung sind zu berücksichtigen: Einfallsreichtum, Ausdauer, Anwendung von Gestaltungsmitteln und Werkverfahren, Qualität des Werkstücks, individueller Lernfortschritt, Umgang mit Werkstoffen und Werkzeugen, Selbstständigkeit. Leistungen werden nach fachlichen und pädagogischen Aspekten ermittelt und bewertet. Bei kooperativen Arbeitsformen sind sowohl die individuelle Leistung als auch die Gesamtleistung der Gruppe in die Bewertung einzubeziehen. Dem Grundsatze der Leistungsfeststellung und Leistungsbewertung müssen für die Schülerinnen und Schüler sowie für die Erziehungsberechtigten transparent sein. Nicht jede im Werkunterricht angefertigte Arbeit muss benotet werden.

 

Bewertung eines im Unterricht hergestellten Werkstucks

 

 

Kriterium

Punkte

Gewichtung

 

 

Maßhaltigkeit Kanten

/10

20%

 

 

Maßhaltigkeit Bohrungen

/10

20%

 

 

Oberflächenbeschaffenheit

/10

10%

 

 

Kanten entgratet und geschliffen

/10

10%

 

 

Funktionalität

/10

25%

 

 

Ästhetik / Optik

/10

15%

 

 

Folgende fachspezifische Aspekte können zur Beurteilung für das Fach WAT herangezogen werden:

 

  • Werkstoffe, Werkzeuge, Werkverfahren, Werkgestaltung fachgerecht auswählen und einsetzen,

  • Werkstoffe und Materialien auf der Grundlage von Werkstoffberechnungen und Stücklisten ökologisch und ökonomisch verwenden,

  • Werkprozesse auf der Grundlage einer Arbeitsplanung und/oder Skizze organisieren,

  •  Ausführungs- und Gestaltungsqualität des Werkstucks (z. B. Verarbeitung, Form und Funktion, ästhetischer Ausdruck},

  • Arbeitsplatz effektiv und unter Beachtung der Unfallverhütungsvorschriften selbstständig einrichten,

  • Kreativität, Einfallsreichtum, individuelle Lösungen,

  • Zielstrebigkeit, Zeitmanagement, Sorgfalt, Konzentration und Ausdauer,

  • Selbstständigkeit und Kooperationsfähigkeit.

 


 

Kompetenzbereiche

Unterricht und Lernprozesse im Fach WAT Holz basieren auf der Vernetzung der Kompetenzbereiche

,,Fachwissen" und ,,Erkenntnis durch Gestalten". Einerseits gewinnen die Schülerinnen und Schüler im Gestaltungsprozess neue Erkenntnisse und Einsichten über dem Zusammenhang von Werkstoffen, Werkzeugen, Werkverfahren sowie Werkgestaltung und andererseits wenden sie das erlernte Wissen unter Verwendung van Beurteilungskriterien reflektiert anDabei ist die kompetente Nutzung der Fach- und Symbolsprache von grundlegender Bedeutung. Im Einzelnen können die zu erwerbenden Kompetenzen wie folgt zusammenfassend beschrieben werden

 

Fach- und Symbolsprache verstehen und anwenden

Die Schülerinnen und Schuler wenden bei der Auseinandersetzung mit verschiedenen Werkstoffen, Werkzeugen und Werkverfahren - ausgehend von Alltagsbezeichnungen - zunehmend differenzierter eine Fachsprache an, die sie befähigt, sich über Fachinhalte sicher auszutauschen.

 

Wahrnehmen

Im Fach WAT ist eine Ausdifferenzierung der visuell-haptischen Wahrnehmungsweise erforderlich. Je sensibler die Sensorik ausgebildet ist, desto zielgerichteter und sicherer verläuft der Gestaltungsprozess. Dabei lernen die Schülerinnen und Schüler zunächst Werkstoffe in ihrer spezifischen Beschaffenheit wahrzunehmen. Die Wahrnehmung wird geschult, sodass im Lebensumfeld Gestaltungselemente wiedererkannt werden. Das Erkennen van Gestaltungsprinzipien ermöglicht den Schülerinnen und Schülern eine individuelle Umsetzung. Das betrifft sowohl funktionale Elemente als auch künstlerische Formsprache.

 

Erkenntnisse gewinnen

Das Fach WAT hat die fachgerechte Verwendung unterschiedlicher Werkstoffe, Werkzeuge und Werkverfahren zum Ziel. Beim Erlernen und Einüben van Werkverfahren werden die Auge-Hand-Koordination und das Körpergefühl sensibilisiert und handwerklicheBewegungsablauf rhythmisiert. Die Anwendung von Gestaltungsprinzipien führt zu vertieftem Wissen und erweitertem Können. Bestimmte Werkverfahren bedürfen einer ausdauernden Übung, um sie zu beherrschen.

Dies fordert den Respekt gegenüber der Leistung anderer und führt zu einer Wertschatzung handgefertigter Produkte. Wissen aus anderen Fächern bietet sich an berücksichtigt zu werden und in die Gestaltungsprozesse einzufließen.

 

Lernstrategien entwickeln

Um Handlungskompetenz auszubilden, ist der Einsatz von Lernstrategien erforderlich. Ausgehend von offenen Aufgabenstellungen erfolgt die ldeenfindung mithilfe von Handskizzen und schnell gefertigten Modellen. Durch die Begegnung mit vielfaltigen Werkstoffen gewonnene Erfahrungen und Erkenntnisse fliesen in den Werkprozess ein, der oftmals nicht linear verlauft. Versuch und lrrtum sind für die Gewinnung von Erkenntnissen und kreativen Unterrichtsergebnissen förderlich, wenn ein finales Scheitern ausgeschlossen ist. Der Austausch in Gruppen wirkt sich konstruktiv auf die gestalterische Umsetzung aus.

 

Werten und Präsentieren

Von zentraler Bedeutung ist die Transparenz der Gestaltungs- und Beurteilungskriterien, die zu Beginn der jeweiligen Unterrichtsthemen erarbeitet werden. Diese begleiten den Gestaltungsprozess und werden in den Reflexionsphasen aufgegriffen. Die Werkstucke erfahren dabei eine Würdigung.

Kriterienorientierte Verbesserungsvorschlage können sachlich angenommen und in der weiteren Gestaltung umgesetzt werden. Bei den Schülerinnen und Schülern werden Offenheit und Toleranz gegenüber Werkstücken und Lösungswegen anderer entwickelt. Durch eine wirkungsvolle Präsentation der Werkstücke im Schulgebäude, auf der schuleigenen Homepage oder in öffentlicher Umgebung erfahren die Schülerinnen und Schüler die Wertschätzung ihrer individuellen Leistung.

 

Im Kompetenzbereich ,,Fachwissen" wird aufgezeigt, über welche grundlegenden Fertigkeiten und Fähigkeiten die Schülerinnen und Schüler verfügen sollen.

 

Wissen über Werkstoffe

Die Schülerinnen und Schüler kennen Eigenschaften von Werkstoffen. Sie können Werkstoffe unterscheiden sowie ökologisch und ökonomisch verantwortungsbewusst und fachgerecht verwenden.

 

Wissen über Werkzeuge

Die Schülerinnen und Schüler kennen Eigenschaften von Werkzeugen. Sie wissen verschiedene Werkzeuge zu unterscheiden, zu benennen und sachgerecht auszuwählen.


 

Wissen über Werkverfahren

Die Schülerinnen und Schüler kennen verschiedene Werkverfahren. Sie können Werkverfahren werkstoffbezogen und fachgerecht ausfuhren.

 

Wissen über Werkgestaltung Die Schülerinnen und Schüler erproben Werkverfahren und Gestaltungsprinzipien kreativ. Sie setzen ihre Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten zielorientiert unter Berücksichtigung ästhetischer und funktionaler Kriterien um.

 

 

Bewertung von schriftlichen Arbeiten

Die Bewertung einer schriftlichen Leistungsabfrage erfolgt nach dem Schlüssel der Verwaltungsvorschrift zur Leistungsbewertung in den Schulen des Landes Brandenburg.

 

 

Note

 

1

 

2

 

3

 

4

 

5

 

6

 

Erreichte  Leistung

ab

96%

ab

80%

ab

60%

ab

45%

ab

16%

 

unter 16%

 

Bewertung von Gruppenarbeit

Die Gruppenarbeit wird nach der Bewertung des Deutschunterrichts benotet. Siehe hierzu die

Bewertungsgrundlagen des Fach Deutsch der Jahrgangsstufe 5/6.