Konzept zur Leistungsermittlung und Leistungsbewertung
Wilhelm-Götze-Schule
Ernst-Thälmann-Str. 58
14789 Wusterwitz
Konzept zur Leistungsermittlung und Leistungsbewertung
1. Grundlagen für die Erarbeitung des Konzeptes
Gesetzliche Grundlagen
Verwaltungsvorschriften zur Leistungsbewertung in den Schulen des Landes Brandenburg
Verordnung über den Bildungsgang der Grundschule
Gesetz über die Schulen im Land Brandenburg
Eingliederungs- und Schulpflichtruhensverordnung
Sonderpädagogikverordnung
Verordnung über die Förderung von Schülerinnen und Schülern mit besonderen
Schwierigkeiten im Lesen und Rechtschreiben oder im Rechnen
2. Grundsätze der Leistungsbewertung
Leistungsbewertung
ist ein planmäßiger und bewusster pädagogischer Prozess
setzt gezielte und beständige Leistungsbeobachtung voraus
muss nachvollziehbar und verständlich sein
dient der Beratung und Information der SuS und der Eltern
ist Ausgangspunkt für die Förderung und für die Gestaltung der Schullaufbahn
dient der Entwicklung von Freude am Lernen, Anstrengungsbereitschaft und Stärkung des Selbstwertgefühls
dient der Weiterentwicklung der Unterrichtsqualität
Die Lehrkraft hat das Recht, bei der Gesamtkompetenz in begründeten Fällen von der strikten rechnerischen Notenermittlung abzuweichen.
Grundsätze
Die Beschlüsse bzgl. der Anzahl der zu schreibenden Klassenarbeiten und damit einhergehende Änderungen der Gewichtung, werden in den einzelnen Fachkonferenzen beraten und finden sich in den nachfolgend aufgeführten Beschlüssen wieder.
Klassenarbeiten sind mindestens fünf Unterrichtstage vor der Anfertigung anzukündigen. In einer Woche sollen nicht mehr als zwei schriftliche Arbeiten (KA) geschrieben werden.
Eine Klassenarbeit kann auf Beschluss der Klassenkonferenz (nach Vorliegen bestimmter Voraussetzungen, VV-Leistungsbewertung) wiederholt werden.
Bei Versäumnis des Leistungsnachweises entscheidet die Lehrkraft über die Notwendigkeit und die Art der Ersatzleistung.
Bei Leistungsverweigerung, Täuschung oder anderen Unregelmäßigkeiten ent-scheidet die Lehrkraft, ob die Leistungsfeststellung fortgesetzt, die Wiederholung angeordnet oder die Note "ungenügend" erteilt wird. Es erfolgt die Kontaktaufnahme mit den Eltern.
Hausaufgaben können bewertet werden, wenn (VV-Leistungsbewertung, Nr.11)
- der Eigenanteil des Schülers an der Leistung eindeutig erkennbar ist,
- die Schülerleistung in der Schule dargeboten wird,
- die Schülerleistung zum Gegenstand einer Leistungserhebung wird
2.1 Bewertung des Arbeits- und Sozialverhaltens
In den Jahrgangsstufen 3 bis 6 wird auf dem Endjahreszeugnis nach jährlichem Beschluss durch die Gremien wie folgt das Arbeits- und Sozialverhalten bewertet:
Die Bewertung erfolgt auf vier Notenstufen,
die Note 1 für „hervorragend ausgeprägt“,
die Note 2 für „deutlich ausgeprägt“,
die Note 3 für „teilweise ausgeprägt“ und
die Note 4 für „wenig ausgeprägt“
Arbeitsverhalten
| |
Lern- und Leistungsbereitschaft | • interessiert sich für Themen des Unterrichts • sucht engagiert nach Lösungen • lässt sich auf schwierige Fragen/ Aufgaben ein • arbeitet im Unterricht motiviert mit |
Zuverlässigkeit und Sorgfalt
| • hält sich an inhaltliche und zeitliche Vereinbarungen • achtet auf Details • kontrolliert Ergebnisse/Lösungen • verfügt über die erforderlichen Unterrichtsmittel |
Ausdauer und Belastbarkeit
| • arbeitet konzentriert • gibt auch bei Schwierigkeiten nicht auf • kann unter Zeitdruck arbeiten • übernimmt über bestehende Arbeitsbelastungen hinaus Aufgaben |
Selbstständigkeit | • plant und setzt Arbeiten ohne fremde Hilfe um • beschafft sich Informationen ohne fremde Hilfe |
Sozialverhalten
| |
Verantwortungsbereitschaft | • ist hilfsbereit, übernimmt Verantwortung • fühlt sich für die Entscheidung der Gruppe mit verantwortlich |
Kooperations- und Teamfähigkeit | • kann eigene Standpunkte überzeugend vertreten • fördert ein gutes Gruppenklima • hört anderen zu und arbeitet mit anderen zielorientiert zusammen • kann mit Kritik umgehen |
Konfliktfähigkeit | • toleriert das Verhalten, die Meinung und das Aussehen anderer, • ist bereit, sich mit unterschiedlichen Standpunkten auseinander zu setzen • löst Konflikte mit friedlichen Mitteln |
2.2 Kriterien der schriftlichen Leistungsbewertung
In den Jahrgangsstufen 1 und 2 erhalten die Schülerinnen und Schüler schriftliche Informationen zur Lernentwicklung auf Grundlage der kompetenzorientierten Lernentwicklungsdokumentation. Ab Jahrgangsstufe 3 erfolgt die Bewertung über folgende Notenstufen, vorausgesetzt, die Eltern beschließen diese Form der Bewertung:
1 | sehr gut | Die Note soll erteilt werden, wenn die Leistung den Anforderungen in besonderem Maße entspricht. |
2 | gut | Die Note soll erteilt werden, wenn die Leistung den Anforderungen voll entspricht. |
3 | befriedigend | Die Note soll erteilt werden, wenn die Leistung im Allgemeinen den Anforderungen entspricht. |
4 | ausreichend | Die Note soll erteilt werden, wenn die Leistung zwar Mängel aufweist, aber im Ganzen den Anforderungen noch entspricht. |
5 | mangelhaft | Die Note soll erteilt werden, wenn die Leistung nicht den Anforderungen entspricht, jedoch erkennen lässt, dass die notwendigen Grundkenntnisse vorhanden sind und die Mängel in absehbarer Zeit behoben werden können. |
6 | ungenügend | Die Note soll erteilt werden, wenn die Leistung nicht den Anforderungen entspricht und selbst die Grundkenntnisse so lückenhaft sind, dass die Mängel in absehbarer Zeit nicht behoben werden können. |
Note | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 |
erreichte Leistung | ab 96 % | ab 80 % | ab 60 % | ab 45 % | ab 16 % | unter 16 % |
2.3 Kriterien der Bewertung der mündlichen Leistung
| Note | Quantität | Qualität | Fazit |
| 1 | konstante, herausragen de Mitarbeit während allerStunden | Erkennen von Problemen und Einordnen in einen neuen Zusammenhang; eigenständige gedankliche Leistungen; fachlich korrekte sprachliche Darstellung; auf Beiträge von Mitschülern eingehen | Die Leistung entspricht den Anforderunge n in ganz besonderem Maße. |
| 2 | gute Mitarbeit während aller Stunden | Verständnis schwieriger Sachverhalte und deren Einordnung in den Gesamtzusammenhang; Erkennen des Problems; Unterscheidung zwischen Wesentlichem und Unwesentlichem; auf Beiträge von Mitschülern eingehen | Die Leistung entspricht in vollem Umfang den Anforderunge n. |
| 3 | Grundsätzliche Mitarbeit in allen Stunden | Regelmäßige, freiwillige Mitarbeit im Unterricht; im Wesentlichen richtige Wiedergabe von einfachen Fakten und Zusammenhängen des behandelten Stoffes; Verknüpfung mit Kenntnissen des Stoffes der Unterrichtsreihe; sich um Klärung von Fragen bemühend | Die Leistung entspricht im Allgemeinen den Anforderungen. |
4 | Unregelmäßige Mitarbeit in den Stunden, oft nur nach Aufforderung | Äußerungen beschränken sich auf die Wiedergabe einfacher Faktenund Zusammenhänge aus dem aktuellen Stoffgebiet; im Unterricht wenig Interesse und Aufmerksamkeit | Die Leistung weist zwar Mängel auf, entspricht aber noch den Anforderungen. |
5 | Gelegentliche, äußerst seltene Mitarbeit, nur nach Aufforderung, unkonzentriert und abgelenkt | keine freiwillige Mitarbeit, Äußerungen nach Aufforderung sind nur teilweise richtig, grundlegende Zusammenhänge können nicht dargestellt werden, | Die Leistung entspricht nicht den Anforde-rungen, notwendige Grundkenntnisse sind jedoch vorhanden, so dass absehbar ist, dass die Mängel in ange-messener Zeit behebbar sind. |
6 | Keine Mitarbeit, unkonzentriert und abgelenkt | keine freiwillige Mitarbeit im Unterricht; Äußerungen nach Aufforderung sind falsch | Die Leistung entspricht nicht den Anforde-rungen, Grund-kenntnisse sind so lückenhaft, dass die Mängel in absehbarer Zeit nicht behebbar sind. |
3. Schülerinnen und Schüler mit besonderem Unterstützungsbedarf
3.1 Teilleistungsstörungen und/oder chronische Krankheiten
Diese Schülerinnen und Schüler erhalten unterstützende Maßnahmen, die zu Beginn des Schuljahres in der Klassenkonferenz beschlossen werden. Dazu gehören:
3.1.1 Bei besonderen Schwierigkeiten im Lesen und Schreiben:
Die Gewährung von Nachteilsausgleichen.
die Ausweitung der Arbeitszeit bei zu erbringenden schriftlichen Leistungen
die Bereitstellung von technischen und didaktischen Hilfsmitteln
Nutzung methodisch-didaktischer Hilfen (z. B. Lesepfeil, größere Schrift, …)
Abweichungen von den allgemeinen Maßstäben der Leistungsbewertung.
schriftliche Informationen zur Lernentwicklung im Fach Deutsch
den Verzicht auf eine Bewertung der Lese- und/oder Rechtschreibleistung*, nicht nur im Fach Deutsch
die stärkere Gewichtung mündlicher Leistungen
3.1.2 Nachteilsausgleich Dyskalkulie
Dyskalkulie ist eine Teilleistungsstörung, keine allgemeine Intelligenzminderung:
grundlegende Rechenfertigkeiten benötigen viel mehr Zeit
dahintersteckende Logik wird schwer oder gar nicht verstanden
Herstellung von Zusammenhängen kaum möglich
- bis Klasse 6 Testung durch Fachlehrer + Sonderpädagoge, z.B. mit DEMAT
- ab Klasse 5 wird Schulpsychologin zusätzlich einbezogen
Möglicher Nachteilsausgleich:
Platz frontal zur Tafel
Vorrechnen nur freiwillig
keine Schnellrechenspiele oder Gruppenwahl
Arbeitszeitverlängerung bzw. Reduzierung des Aufgabenpensums
differenzierte Aufgabenstellungen
übersichtliche Aufgabenblätter
Platz für Nebenrechnungen und Zeichnungen
Bereitstellung von didaktischen Hilfsmitteln (Malfolgentabelle, Zahlenstrahl, Rechenklötze, Taschenrechner (wenn Grundrechenarten nicht gefragt sind))
größerer Maßstab in Geometrie
Nachteilsausgleich auch in Fächern wie GeWi und NaWi: z.B. Umgang mit Zahlen (Rechenoperationen durchführen) und Diagrammen (lesen u. bearbeiten) → Nutzung didaktischer Hilfsmittel
Bis zur 4. Klasse besteht die Möglichkeit der Notenaussetzung für das Fach:
stattdessen schriftliche Information zur Lernentwicklung
Eltern stellen Antrag → Klassenkonferenz entscheidet über Antrag
In der Grundschulverordnung heißt es (§10, Absatz (4)): „Ist trotz binnendifferenzierten Unterrichts und spezieller Förderkurse eine anforderungsbezogene Leistungsbewertung in Form von Noten pädagogisch nicht geboten, weil sie die Entwicklung von Leistungsfähigkeit behindert, können auf Antrag der Eltern für Schülerinnen und Schüler mit besonderen Schwierigkeiten im Lesen, Rechtschreiben und Rechnen für einzelne Unterrichtsfächer und Lernbereiche schriftliche Informationen zur Lernentwicklung an die Stelle der Noten treten. Diese Möglichkeit besteht bis zur Jahrgangsstufe 4. Über den Antrag entscheidet die Klassenkonferenz.“
Abweichungen von den allgemeinen Maßstäben der Leistungsbewertung.
schriftliche Information zur Lernentwicklung bis einschließlich Jahrgangsstufe 4
3.1.3 Chronische Krankheit
Beim Vorliegen einer chronischen Krankheit:
Veränderung des räumlichen und zeitlichen Rahmens
Verwendung personeller und technischer Hilfsmittel
mündliche statt schriftliche Leistungsnachweise
schriftliche statt mündliche Leistungsnachweise
individuelle Leistungsfeststellung in der Einzelsituation
3.2 Schülerinnen und Schüler im gemeinsamen Unterricht
Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf werden nach den Rahmenlehrplananforderungen der allgemeinbildenden Schule unterrichtet und erhalten dementsprechend ihre Leistungsrückmeldungen. In Einzelfällen und abhängig vom Förderschwerpunkt können Nachteilsausgleiche für diese Kinder im Förderausschuss beschlossen werden, die an unserer Schule entsprechend umgesetzt werden.
Schülerinnen und Schüler mit dem sonderpädagogischen Förderschwerpunkt „Lernen“ werden nach den Rahmenlehrplananforderungen des Förderschwerpunkts unterrichtet und bewertet.
3.3 Schülerinnen und Schüler mit nichtdeutscher Herkunftssprache
Bei der Bewertung der Leistungen von Schülerinnen und Schülern ohne ausreichende Deutschkenntnisse werden die Richtlinien der Eingliederungs- und Schulpflicht-ruhensverordnung angewendet. Danach ist es möglich, in den ersten vier Schulhalbjahren und auf Beschluss der Klassenkonferenz bis zu weiteren zwei Schulhalbjahren die individuelle Lernentwicklung bei der Bewertung der Leistungen besonders zu berücksichtigen und die zu erteilenden Noten durch schriftliche Aussagen zu ersetzen. Weiterhin ist es möglich, aufgrund der sprachlichen Barriere einen Nachteilsausgleich zu beschließen.
4. Fachbezogene Maßstäbe der Leistungsbewertung
4.1 Fächerübergreifende Festlegungen
Die folgenden Festlegungen werden in allen Fächern berücksichtigt, wenn eine entsprechende Leistung abverlangt wird. Eine gesonderte Aufzählung entfällt deshalb in den einzelnen Fächern.
4.1.1 Gewichtung
Im schriftlichen Bereich zählen schriftliche Arbeiten-Klassenarbeiten (gemäß Nummer 8 der VV-Leistungsbewertung) und schriftliche Lernerfolgskontrollen (gemäß Nummer 9 der VV-Leistungsbewertung)
Jgst. | Anzahl der Klassenarbeiten | mündlich | schriftlich |
3 / 4 Mathematik | 2 | 80% | 20% |
5 / 6 Mathematik | 2 | 70% | 30% |
3 /4 Deutsch | 2 | 80% | 20% |
5 / 6 Deutsch | 2 | 70% | 30% |
4 Englisch | 2 | 80% | 20% |
5 / 6 Englisch | 2 | 70% | 30%
|
4.1.2 Notenformeln in weBBschule ab Jgst. 3 (ausschließlich für Lehrkräfte)
Deutsch 3 / 4 | 80*m+20*s |
Deutsch 5 / 6 | 70*m+30*s |
Mathematik 3 /4 | 80*m+20*s |
Mathematik 5 / 6 | 70*m+30*s |
Englisch 3 / 4 | 80*m+20*s |
Englisch 5 / 6 | 70*m+30*s |
GeWi 5 / 6 | 70*m+30*s |
Nawi 5 / 6 | 70*m+30*s |
Musik/ LER /WAT
| MW (wenn keine schriftlichen Arbeiten gemäß Nummer 8 und 9 der VV geschrieben werden) , ansonsten: 80*m+20*s in Klasse 3 + 4 70*m+30*s in Klasse 5 + 6 |
Sport 3 - 6 | Bsp.: Sport1+Sport2+Sport3… |
Kunst 3 -6 | MW |
Sachunterricht 3 /4 | 80*m+20*s |
4.1.3 Leistungsbewertung von Kurzvorträgen und Präsentationen
Beispiel für die Bewertung eines Kurzvortrages oder Referates:
Kriterium | Erklärung |
Aufbau/ Gliederung | - Einleitung/ Hauptteil/ Schluss - logische Struktur |
Vollständigkeit und Richtigkeit des Inhalts | - wesentliche und vollständige Informationen genannt - Richtigkeit des Inhalts |
Quantität | - Zeitvorgaben eingehalten |
Ausdruck | - unterschiedliche Satzanfänge, vollständige Sätze |
| Umgang mit Nachfragen | - korrekte und kompetente Antworten auf Nachfragen |
Mimik/ Blickkontakt | - spricht zur Klasse - überzeugende/ unterstreichende Gestik/ Mimik |
Sprechweise und Sprechtempo | - treffende Wortwahl (Fachbegriffe, Satzanfänge, Vollverben), |
Medien | - sinnvoller Einsatz und zweckmäßiger Gebrauch von Medien |
4.1.4 Leistungsbewertung der Gruppenarbeit
Bewertungsskala:
O: Merkmal kaum bzw. nicht vorhanden,
1: Merkmal etwas vorhanden,
2: Merkmal einigermaßen vorhanden,
3: Merkmal deutlich ausgeprägt,
4: Merkmal sehr deutlich ausgeprägt
Die folgenden Beispiele für die Bewertung können dem Niveau der Klassenstufen angepasst werden:
Beobachtung des Verhaltens in der Gruppe Verhalten in der Gruppe | Namen der Gruppenmitglieder | |||||||||
hilft anderen geduldig und geschickt | ||||||||||
bringt mit Ideen und Vorschlägen die Gruppe voran | ||||||||||
achtet darauf, dass zügig angefangen und gearbeitet wird | ||||||||||
bemüht sich, dass alle mitarbeiten | ||||||||||
kann zuhören und auf andere eingehen | ||||||||||
ist sachkundig und kann argumentieren | ||||||||||
versteht es, bei Konflikten zu vermitteln | ||||||||||
spricht „Missstände in der Gruppe“ offen an | ||||||||||
kann andere Meinungen und Vorschläge akzeptieren | ||||||||||
Kontrolliert eigene Leistungen | ||||||||||
Beobachtung der Qualität der Gruppenarbeit
Gruppe | Planung der Arbeit | Ausführung der Planung | Zusammen- arbeit der Gruppe | Verhalten beiProblemen | UmgangArbeitsmethoden | Umgang mit Arbeitsmaterialien | ||||||
Name | ||||||||||||
Name | ||||||||||||
Name | ||||||||||||
Einschätzung der Gruppenarbeit
Vorbereitungsphase - Materialbereitstellung - Recherche - eigene Dokumentation - pünktlicher Beginn | Arbeitsphase - Regeleinhaltung - Arbeitsteilung - gegenseitige Hilfe - konstruktives Lösen - konzentriertes Arbeiten | Präsentation siehe Bewertung Präsentation |
4.1.5 Leistungsbewertung einer mündlichen Leistungskontrolle
Aus der konkreten Erwartungshaltung des Fachlehrers ergibt sich folgende Bewertung auf Grundlage eines Punktesystems:
selbständiges, zusammenhängendes Darlegen aller Fakten
Darlegen und Ergänzen aller Fakten auf Nachfrage oder Hinweis
mehr als 60 % der Fakten können genannt werden
mehr als 45 % der Fakten können genannt werden
weniger als 45 % der Fakten können genannt werden
keine Antworten, auch nicht auf Nachfrage und Hilfestellung
4.1.6 Leistungsbewertung Powerpoint
Beispiel für die Bewertung:
Kriterium | Erklärung |
| Einsatz | - sinnvolle Verwendung - beim Vortragen Bezug darauf genommen |
Design | - Hintergrund/Textfarbe sind abgestimmt - einheitliche Formatierung und Folien, Farben |
Folientext | - Schriftgröße - Schriftart - gute Lesbarkeit - fehlerfreie Rechtschreibung/ Grammatik |
Folieninhalt | - verständliche Formulierungen - eigene Formulierungen, keine Kopie aus dem Internet - kurze und prägnante Stichpunkte - passend zum Thema |
Visualisierung | - geeignete Bilder, Grafiken, Symbole, Farben, Hervorhebungen zweckmäßig verwendet |
4.1.7 Leistungsbewertung Gestaltung von Plakaten, Lapbooks
Beispiele für die Bewertung:
Plakatteil | Erklärung |
Inhalt | sachliche Richtigkeit, Vollständigkeit, eigene Formulierungen
wichtige Aspekte des Themas werden dargestellt und entsprechend gewichtet
entspricht der Aufgabenstellung / dem vorgegebenen Thema |
Medien | Verwendung von passenden Bildern, Tabellen, Diagrammen [Wecken Sie das Interesse Ihrer Leser mit einem passenden Zitat aus dem Dokument, oder verwenden Sie diesen Platz, um eine Kernaussage zu betonen. Um das Textfeld an einer beliebigen Stelle auf der Seite zu platzieren, ziehen Sie es einfach.]
Bildmaterial / Grafiken / Diagramme sind themenbezogen und aussagekräftig |
Gestaltung | übersichtliche Darstellung des Textes, Rechtschreibung, lesbare Schrift, Form, Darstellungsweise, Anordnung, ordentlich ausgeschnitten |
kreative Einfälle |
|
4.1.8 Leistungsbewertung Rollenspiel / szenisches Spiel
Beispiel für die Bewertung:
| Kriterium | Erklärung |
| Textsicherheit | spricht flüssig, sicher und weitgehend fehlerfrei |
| Beachtung der Einsätze | reagiert passend auf die Einsätze der anderen Mitspieler, kennt seinen Ablauf |
| Deutliche Aussprache | spricht klar, gut verständlich, passende Lautstärke |
| Sprecherische Gestaltung | Betonung, Pausen, Sprechtempo und Stimmlage unterstützen die Rolle |
| Körpersprache | Gestik, Mimik und Haltung passen zur Rolle und unterstützen das Gesagte |
| Bewegung im Raum | Bewegung: sicher und passend, unterstützt die Darstellung |
Leistungsbewertung im Fach Deutsch
Die Leistungsbewertung im Fach Deutsch ist für uns ein bewusster pädagogischer Vorgang. Sie dient nicht der reinen Fehlerzählung, sondern soll Ihr Kind über seinen Lernstand informieren, es beraten und in seiner Leistungsfähigkeit ermutigen. Wir bewerten im Unterricht alle im Rahmenlehrplan verankerten Kompetenzbereiche: Sprechen und Zuhören, Lesen (Lesefluss und Leseverständnis), Schreiben (Texte verfassen) sowie Rechtschreibung und das Untersuchen von Sprache.
Texte verfassen und Rechtschreibung
Beim Schreiben von eigenen Texten (z. B. Geschichten, Berichten) bewerten wir nicht nur die Rechtschreibung. Ein logischer Aufbau, kreative Ideen und ein treffender sprachlicher Ausdruck sind uns genauso wichtig und fließen maßgeblich in die Aufsatznote ein. Bei Kindern mit einer festgestellten Lese-Rechtschreib-Schwierigkeit (LRS) gewähren wir selbstverständlich individuelle Nachteilsausgleiche (z. B. Zeitzuschläge) oder ersetzen die Rechtschreibnote bis Klasse 4 durch eine schriftliche Information zur Lernentwicklung.
Um transparent zu machen, worauf wir bei den verschiedenen Aufgaben- und Prüfungsformaten im Deutschunterricht achten, haben wir unsere pädagogischen Bewertungskriterien hier zusammengefasst. Diese Übersicht hilft auch dabei, Kinder bei der Vorbereitung zielgerichtet zu unterstützen.
Beim Schreiben eigener Texte ist die Rechtschreibung wichtig, sie ist aber nicht das alleinige Kriterium. Ein guter Aufsatz lebt von seinen Ideen! Wir achten auf:
● Inhalt & Ideen: Gibt es einen "roten Faden"? Sind die Ideen originell und passend
Thema? Werden Strukturvorgaben (z. B. Einleitung, Hauptteil, Schluss) eingehalten?
● Ausdruck & Sprache: Nutzt das Kind treffende Wörter (z. B. lebendige Verben und genaue Adjektive)? Sind die Satzanfänge abwechslungsreich? Sind die Sätze sinnvoll verknüpft?
● Rechtschreibung & Grammatik: Wendet das Kind bekannte Rechtschreibregeln zunehmend sicher an? Werden Satzzeichen (z. B. bei wörtlicher Rede) sinnvoll gesetzt?
4.2.1 Schriftliche Leistungen im Fach Deutsch
Rechtschreibung:
Schreibentwicklung beachten/ würdigen, Rechtschreibstrategien/ Arbeitstechniken, Überarbeitungsverfahren anwenden, Schreibkonferenzen durchführen, Präsentation von Texten
Schreiben und Texte verfassen:
Schreibinteressen wahrnehmen, über Schreibprobleme sprechen, Texte schreiben/ verfassen/ überarbeiten, Korrekturen vornehmen, Präsentieren von Texten
Formen – Texte verfassen:
Beschreiben, Berichten, Erzählen, Nacherzählen, Sprache/ Sprachgebrauch untersuchen,
Einsichten in das Sprachsystem erwerben, Wissen nutzen und anwenden
4.2.1.1 Rechtschreibüberprüfungen
Rechtschreibung (Lernkontrollen, Diktate, Abschreibübungen)
Wir bewerten nicht nur fehlerfreie Endprodukte, sondern die Rechtschreibentwicklung:
● Regelwissen: Erkennt und nutzt das Kind erlernte Rechtschreibstrategien (z. B. Verlängern, Ableiten, Groß-/Kleinschreibung)?
● Sorgfalt: Werden Texte fehlerfrei in einem vorgegebenen Zeitabschnitt abgeschrieben?
● Korrekturkompetenz: Findet das Kind eigene Fehler beim nachträglichen Kontrollieren und nutzt es Hilfsmittel (z. B. das Wörterbuch) richtig?
Formen der Rechtschreibüberprüfung sind neben Diktaten z.B. Kurzdiktate, Laufdiktate, Abschreibübungen, Lückentexte, Korrekturtexte, kommentierte Rs-Aufgaben. Die unterschiedlichen Aufgabenformen sind bei der Bewertung angemessen zu berücksichtigen.
Klassenstufe | Diktate | Kurzdiktat |
| < = 20 Wörter | < = 10 Wörter |
2 | 20 — 40 Wörter | 15 bis 30 Wörter |
| 40 - 60 Wörter | 20 bis 40 Wörter |
4 | 60 - 80 Wörter | 30 bis 50 Wörter |
| 80 — 100 Wörter | 40 bis 60 Wörter |
6 | 100 - 120 Wörter | 50 bis 70 Wörter |
In den Klassenarbeiten werden die Rechtschreibfehler angestrichen.
Grundsätze des Diktierens:
Vorlesen des gesamten Textes
Vorlesen des einzelnen Satzes
Diktieren von Satzbausteinen mit Satzzeichen (je nach Lernstand und keine
Überbetonung ab Kl. 3/ Zählen der Wörter ab Kl. 3)
SuS sprechen vor dem Aufschreiben laut nach
Wiederholen des Satzes
zum Abschluss erneutes Vorlesen des gesamten Textes
Es gilt:
Zensur | Diktat | Kurzdiktat/Laufdiktat | Abschreibübung u.a. |
1 | 1 F. | 0 - 0,5F. | 0 F. |
2 | 1,5 - 3,5 F. | 1 - 2 F. | 1 F. |
3 | 4 – 6 F. | 2,5 - 4 F. | 2 F. |
4 | 6,5 - 9 F. | 4,5 - 6 F. | 2,5 - 4,5 F. |
5 | 9,5 - 13 F. | 6,5 - 8 F | 5 - 6,5 F. |
6 | ab 13,5 F. | ab 8,5 F. | ab 7 F. |
Für die Fehlerberechnung gilt:
ganzer Fehler | halber Fehler |
| - vergessene oder zusätzliche Oberzeichen vergessene oder zusätzliche Satzzeichen |
Die Schriftqualität bleibt ohne Einfluss auf die Rechtschreib-Zensur, jedoch ist auf eindeutige Lesbarkeit zu dringen. Schrift und Form werden gesondert verbal bewertet.
Leistungsverweigerung wird in der Regel wie eine ungenügende Leistung bewertet.
4.2.1.2 Aufsätze
50% Inhalt, 25% Ausdruck, 25% Rechtschreibung.
Fehler / 100 Wörter | Note | Errechnung FQ (Fehlerquotient) |
0 bis 1,5 | 1 |
Formel: Fehleranzahl x 100 Wörteranzahl
Beispiel: 11,5 x 100 = FQ 4,3 = Note 3 267
|
2 bis 4 | 2 | |
5 bis 7 | 3 | |
8 bis 10 | 4 | |
11 bis 14 | 5 | |
ab 15 Fehler | 6 |
Die folgenden Übersichten sind Beispiele für die Bewertung und können an das Niveau der Jahrgangsstufe angepasst werden:
4.2.1.3 Bericht
| Überschrift enthält wichtigste Information zum Text | ||
Überschrift als spannender Einstieg | ||
| Antwort auf die sechs W-Fragen | ||
Bericht — nur notwendigste Angaben | ||
Bericht — wesentliche Angaben zuerst | ||
Bericht — folgerichtige Darstellung der Angaben | ||
| Verwendung des Präteritums | ||
Verwendung sprachlicher Mittel für die Reihenfolge | ||
| Vermeidung von Wiederholungen | ||
Formulierung verständlicher Sätze | ||
| Anforderungen für die Schriftgestaltung | ||
Gesamt | ||
4.2.1.4 Brief, Einladung, Entschuldigung
inhaltliche Aspekte | ||||
Anrede | ||||
entsprechend dem Anlass richtig ausgewählt | ||||
Text | ||||
in sich logisch | ||||
| gestalterische Einheit ohne Lücken | ||||
Einladung : Zeit- und Ortsangabe | ||||
Entschuldigung : Entschuldigungsgrund, Schlussfolgerung | ||||
Schluss | ||||
angemessene Grußformel | ||||
Unterschrift | ||||
sprachliche Aspekte | ||||
Satzbau | ||||
kurze, vollständige Sätze | ||||
| gute Satzverbindungen | ||||
Gestaltung | ||||
abwechslungsreiche Satzanfänge | ||||
Einsatz treffender Affektive | ||||
keine Wiederholungen bei Verben | ||||
Inhalt mit angemessener Länge | ||||
Gesamt | ||||
4.2.1.5 Rezept, Bastelanleitung, Vorgangsbeschreibung
inhaltliche Aspekte | ||||
Überschrift | ||||
kurz und knapp | ||||
nennt Vorgang, Gegenstand, Gericht | ||||
Inhalt | ||||
vollständige Nennung der benötigten Materialien/ Werkzeuge | ||||
sinnvolle Reihenfolge der Arbeitsschritte | ||||
vollständige Beschreibung der Arbeitsschritte Orte, Tätigkeiten | ||||
erklärende Bilder, Skizzen | ||||
sprachliche Aspekte | ||||
Satzbau | ||||
kurze, vollständige Sätze | ||||
| gute Satzverbindungen | ||||
Gestaltung | ||||
abwechslungsreiche Satzanfänge | ||||
Richtige Verwendung der Zeit- und Sprachform | ||||
Gesamt | ||||
4.2.1.6 Gegenstands-, Personen- und Tierbeschreibung (Steckbriefe)
inhaltliche Aspekte | |||||||
Überschrift | |||||||
kurz und knapp | |||||||
| passt zum Inhalt des Textes | |||||||
Inhalt | |||||||
| alle wichtigen Eigenschaften | |||||||
sachlich richtige Beschreibung |
| ||||||
| logische Reihenfolge | |||||||
sprachliche Aspekte | |||||||
Satzbau | |||||||
| kurze, vollständige Sätze | |||||||
Gestaltung | |||||||
abwechslungsreiche Satzanfänge | |||||||
Einsatz treffender Adjektive | |||||||
Verwendung von sinnvollen Vergleichen | |||||||
Verwendung von Fachbegriffen | |||||||
Zeitform | |||||||
| Verwendung einer Zeitform | |||||||
Gesamt | |||||||
4.2.1.7 Erzählungen und Bildfolgen in Klasse 3 und 4
Macht auf den Text neugierig |
Kurz und knapp |
Passt zum Inhalt des Textes |
Einleitung |
Enthält alle wichtigen Punkte wie Ort, Zeit, evtl. Hauptperson |
Ist Einstieg zur Handlung |
Hauptteil |
Lässt eine logische Handlungsfolge erkennen |
Ist genau und vollständig erzählt |
Höhepunkt |
Lässt eine gute Idee erkennen |
Wird durch geführten Spannungsbogen erreicht |
Schluss |
Bietet ein logisches, folgerichtiges Ende |
Kurze, vollständige Sätze |
Gute Satzverbindungen |
Gestaltung |
Textteile gut gewichtet, Umfang angemessen, alle Bilder einbezogen |
Abwechslungsreiche Satzanfänge |
Gute Verknüpfung der Bilder und Textbausteine |
Vermeidung von Wortwiederholungen v.a. bei Verben |
Einsatz treffender Adjektive |
Sparsamer Einsatz der wörtlichen Rede |
Wiedergabe von Gedanken, Stimmungen, Gefühlen |
Zeit- und Sprachform |
Durchgängig eine Zeitform |
Richtige Bildung der Verbform |
Gesamt |
4.2.1.8 Erzählungen in Klasse 5 und 6
inhaltliche Aspekte | ||||
| Überschrift | ||||
Regt die Überschrift zum Lesen an? | ||||
| Trifft sie den Kern der Erzählung ? | ||||
Einleitung | ||||
Stellt die Einleitung die Ausganssituation der Erzählung dar? | ||||
Ist es gelungen, das Interesse des Lesers zu wecken? | ||||
Hauptteil | ||||
Wird im Hauptteil das in der EL angedeutete Geschehen weiterentwickelt? | ||||
Höhe unkt | ||||
Wird der Höhepunkt besonders spannend erzählt? (unvorhergesehene Wendung, Auftritt einer neuen Person, Schilderung von Gedanken und Gefühlen, wörtliche Rede …) | ||||
Schluss | ||||
Wird das Geschehen im Schlussteil abgerundet oder der Bezug zum Titel der Erzählung genutzt oder wird sich für einen offenen Schluss entschieden? | ||||
Werden in der Erzählung Personen, Ort und Zeit der Handlung sowie wichtige Handlungsschritte vorgestellt? Muss etwas ergänzt bzw. gestrichen werden? | ||||
sprachliche Aspekte | ||||
Gestaltung | ||||
| Werden verständliche und vollständige Sätze formuliert? | ||||
Werden abwechslungsreiche Satzanfänge | genutzt? | |||
Wurden bei der Wortwahl Wiederholungen und Eintönigkeit vermieden? | ||||
Konnten Personen, Ort und Zeit der Handlung besonders anschaulich beschrieben werden? | ||||
Wurden aussagekräftige Adjektive verwendet, um anschaulicher zu erzählen? | ||||
Wurden Gedanken und Gefühle handelnder Personen oder des Erzählers genau geschildert? | ||||
Konnte die wörtliche Rede eingesetzt werden, um die Geschichte spannender und anschaulicher zu erzählen? | ||||
Anforderungen an die Schriftgestaltung | ||||
Wurde die Erzählung lesbar aufgeschrieben, die Überschrift gestaltet und der Rand beachtet? | ||||
Gesamt | ||||
4.2.2 Mündliche Leistungen im Fach Deutsch
anwendungsbereite Nutzung von Fachbegriffen
Sprechen in verschiedenen Situationen
Vorbereitung von Redebeiträgen
Stichpunktzettel
Planung von Gesprächssituationen
Beteiligung am szenischen Spiel
Pro- und Kontra- Diskussionen
Präsentationsformen
Moderieren
Rollenspiel
Gedichte
Lesen, mit Texten und Medien umgehen: Erschließen von Texten, Lesefertigkeiten, Kommunikation über Textinhalt/ Wirkung, Formen des Umgangs mit Texten/ Medien, Lesetagebuch/ Lesebegleitheft/ Lesekonferenzen/ Computer/ Präsentation, Inhalte erfassen/ Überschriften/ Stichpunkte, Vorleseleistungen
4.2.2.1 Leseleistungen
Lesen und Leseverständnis
Flüssiges Lesen ist wichtig, aber das Wichtigste am Lesen ist das Verstehen des Inhalts.
Wir bewerten:
● Lesefluss & Technik: Liest das Kind flüssig und in einem angemessenen Tempo?
Werden Wörter korrekt erfasst?
● Betonung: Passt sich die Stimme dem Inhalt an (z. B. bei Satzzeichen oder wörtlicher Rede)? Ist die Lautstärke beim Vorlesen angemessen?
● Leseverständnis: Kann das Kind Fragen zum Text richtig beantworten? Kann es den Kerninhalt eines gelesenen Textes in eigenen Worten wiedergeben?
Bewertung:
pro Halbjahr werden ein bis zwei Noten für das Lesen vergeben
Klasse 1/2: Lautieren, Silbenlesen, wortweise Lesen, Wortgruppen, Sätze
Klasse 3/ 4: vorwiegend geübte Texte
Klasse 5: geübte und ungeübte Texte
Klasse 6: ungeübte Texte
Bewertungskriterien:
Note 1: fließendes und ausdrucksvolles Lesen
Note 2: fließendes Lesen mit Betonung
Note 3: überwiegend fließendes Lesen
Note 4: stockender Lesefluss, teilweise sinnerfassend
Note 5: sehr stockend, kaum sinnerfassend
Note 6: Schüler/-in liest nur mit Hilfe
4.2.2.2 Gedichte
Es wird pro Schulhalbjahr mindestens ein Gedicht bewertet.
Kriterien der Leistungsbewertung:
Textsicherheit/ Lernleistung
Betonung, sinnvermittelndes Vortragen, Sprechtempo
Blickkontakt
Mimik, Gestik
4.2.2.3 Praktische Leistungen
Projekte, Tages- und Wochenpläne, Werkstattunterricht, Lernen an Stationen, Freiarbeit
4.3 Leistungsbewertung im Fach Mathematik
Grundlage der Leistungsbewertung sind die, im Rahmenlehrplan Mathematik beschriebenen, prozess- und inhaltsbezogenen Kompetenzerwartungen auf den entsprechenden Niveaustufen am Ende der Schuleingangsphase und am Ende der Jahrgangsstufen 3/4 sowie der Jahrgangsstufen 5 und 6.
Bewertet werden grundsätzlich alle erbrachten Leistungen der Schülerinnen und Schüler. Es werden zwei Beurteilungsbereiche unterschieden:
a) schriftliche Leistungen (z.B. Klassenarbeiten, Lernerfolgskontrollen, LZK)
b) sonstige fachspezifische Leistungen (z.B. mündliche/ schriftliche Kurzkontrollen, Portfolio, Lapbook, Lerntagebuch)
Die, von der Fachkonferenz Mathematik, festgelegten Termine der Klassenarbeiten sind in der aktuellen Übersicht „Klassenarbeiten“ des jeweiligen Schuljahres zu finden.
4.3.1 Gestaltung von Arbeiten im Fach Mathematik
Die Kriterien sollen für die Schülerinnen und Schüler nachvollziehbar sein und die Kinder können erkennen, welche Punkte sie in den Aufgaben erreichen können. Die Überprüfung dient der Messung des Leistungsstandes der Schülerinnen und Schüler und gibt ihnen, Lehrkräften und Eltern Rückmeldung über Lernfortschritte und Lernprozesse.
Die Mathematikarbeiten werden in jeder Jahrgangsstufe in der Regel gemäß Terminübersicht, parallel und in Abstimmung mit den jeweiligen Jahrgangsstufenlehrern geschrieben.
Die Aufgabe einer Klassenarbeit ist die Überprüfung bezüglich der:
- Sicherheit im zuletzt erarbeiteten Stoff,
- Verfügbarkeit von zurückliegenden Stoffgebieten,
- mathematischen Denkfähigkeit.
Deshalb sollte sich eine Arbeit an den drei Anforderungsbereichen orientieren und könnte folgendermaßen aufgebaut sein:
- Kopfrechenaufgaben
- formale Aufgaben aus dem letzten Stoffgebiet
- Knobelaufgaben
- evtl. formale Aufgaben aus dem gesamten Schuljahr
- mindestens eine Sachaufgabe (mindestens eine Aufgabe mit Bezug auf das letzte Stoffgebiet, evtl. eine Aufgabe zu weiter zurückliegenden Themen oder mit besonderem Anspruch an mathematisches Denken)
Für Schülerinnen und Schüler mit Förderbedarfen oder Teilleistungsstörungen können zur weiteren Differenzierung der Mathematikarbeiten u.a. folgende beispielhafte Hilfen und Unterstützungen angeboten werden:
- mehr Bearbeitungszeit
- Gewährung weiterer Hilfsmittel
- Vorgabe von Fragen bei Sachaufgaben/ differenzierte Aufgabenstellung usw.
Leistungsbewertung im Fach Englisch
4.4.1 Bewertungsgegenstand
Schriftliche Arbeiten (Klassenarbeiten)
Þ Die Anzahl und Dauer der schriftlichen Arbeiten in den Jahrgangsstufen
4-6 ergibt sich aus den Vorgaben der VV-Leistungsbewertung
Þ Schriftliche Arbeiten sind mindestens fünf Unterrichtstage vor der Anfertigung anzukündigen.
Þ Schriftliche Arbeiten werden im Unterricht ausgewertet und einschließlich Aufgabenstellungen den Schülerinnen und Schülern zur Kenntnisnahme der Elternund zur Anfertigung der Berichtigung mitgegeben.
Þ Ist im Einzelfall eine Rückgabe der Arbeit in angemessener Frist nicht zu erwarten, haben die Eltern die Möglichkeit der Kenntnisnahme in der Schule.
Þ Schwerpunkte der schriftlichen Arbeiten sind die kommunikativen Fertigkeiten
Hörverstehen,Leseverstehen und Schreiben (einschließlich Diktat).
Þ DasBeherrschen derGrammatik wirdnicht isoliert überprüft, sondern in einem
sinnvollen Kontext.
SchriftlicheLernerfolgskontrollen
Þ Schriftliche Lernerfolgskontrollen können jederzeit geschrieben werden, jedoch nicht zum Zwecke der Disziplinierung.
Þ Sie unterscheiden sich von den schriftlichen Arbeiten (Klassenarbeiten) durch eine geringere Dauer und einen geringeren Umfang.
Þ Schriftliche Lernerfolgskontrollen dienen der Überprüfung des Lernerfolgs der unmittelbar vorher liegenden Unterrichtsstunden einschließlich der häuslichen Arbeitsaufträge.
· Lückentexte
Äußerungen zu bestimmten Themenfeldern
Briefe
Vokabeltests
Übungen aller Art, dieim Verlauf der Stunde geschriebenwerden
Aufgaben zur Überprüfung lexikalischer und grammatischer Kenntnisse
Hausaufgaben
Þ Sie werden nach Punkten bzw. nach Anzahl der Fehler bewertet.
Þ Im Fach Englisch werden mehrereschriftliche Lernerfolgskontrollen erst ab Jahrgangsstufe 4 geschrieben.
Mündliche Lernerfolgskontrollen
Þ Mündliche Lernerfolgskontrollen sind wesentlicher Bestandteil der Leistungsbewertung.
Þ Bewertet werden selbständig erbrachte Leistungen der Schülerinnen und Schüler,die in einem sinnvollen Zusammenhang mit dem Unterrichtsprozess stehen.
Bewertungsgegenstand | Bewertungskriterien |
Monologe |
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Dialoge |
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Lautes Lesen |
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Verstehendes Lesen |
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reproduktive Leistungen z.B. Gedicht- und Liedtexte |
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Verstehendes Hören |
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Þ Die Schülerinnen und Schüler werden in die Bewertung der eigenen Leistung (Selbstbewertung) und der fremden Leistung (Fremdbewertung) einbezogen, um Formen der Fremdbewertung zu erlernen und zu akzeptieren und ihnen die Verantwortung für ihre Lernprozesse bewusst zu machen, sie zu befähigen,ihre Stärken und Schwächenzu erkennen und zuformulieren
Mitarbeit im Unterricht
Þ Die Mitarbeit im Unterricht wird angemessen in die Leistungsbewertung einbezogen.
Bewertungsgegenstand | Bewertungskriterien |
Qualität der Mitarbeit |
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Qualität der Beiträge |
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Selbstständigkeit |
|
Leistungsbewertung im Fach Naturwissenschaften
4.5.1 Bewertung von Lernerfolgskontrollen und Kurzkontrollen
entsprechend dem Punktesystem
Bewertung mündlicher Leistungskontrollen
entsprechend der konkreten Erwartungshaltung des Fachlehrers
- selbstständiges zusammenhängendes Darlegen aller Fakten 1
- Darlegen und Ergänzen aller Fakten auf Nachfrage oder Hinweis 2
- mehr als 60 % der Fakten können genannt werden 3
- mehr als 45 % der Fakten können genannt werden 4
- weniger als 45 % der Fakten können genannt werden 5
- keine Antworten, auch nicht auf Nachfrage oder mit Hilfestellung 6
b) mündliche LK in Form von Fragen entsprechend dem Punktesystem
4.5.3 Bewertung von Kurzvorträgen
(in Zusammenarbeit mit dem Fachbereich Deutsch)
4.5.4 Versuche durchführen
- Aufgabenstellung erfassen 1 Punkt Bewertung nach Punktsystem
- Vermutung äußern 1 Punkt
- Versuchsaufbau 2 Punkte
- Durchführung 2 Punkte
- Auswertung 2 Punkte
- Protokollführung 2 Punkte
Modelle anfertigen (Gruppenarbeit)
- Material bereitlegen 1 Punkt Bewertung nach Punktsystem
- Anleitung lesen 1 Punkt
- Modell nachbauen 4 Punkte
- Funktionsweise erklären 2 Punkte
- Vorführung 2 Punkte
Mikroskopie
- Einstellung des Mikroskops 2 Punkte Bewertung nach Punktsystem
- Präparat anfertigen 2 Punkte
- Bilderzeugung 2 Punkte
- Durchmustern 2 Punkte
- Bildausschnitt zeichnen 2 Punkte
Beispiel für die Bewertung:
4.5.7 Bewertungskriterien für den NAWI-Hefter |
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Kriterien | Punkte | 1. Halbjahr Klasse | 2. Halbjahr Klasse | |
Papp- oder Ringhefter (2 Löcher) | 1 |
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Deckblatt themenbezogen | 2 |
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Bewertungsblatt | 1 |
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Folie für Bastelmodelle | 1 |
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liniertes oder kariertes Papier mit Rand | 1 |
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Vorder- und Rückseite beschrieben | 1 |
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Sauberes lesbares Schriftbild Überschriften unterstrichen | 2 |
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Vollständige Stundenaufzeichnungen Beachtung der Rechtschreibung | 2 |
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Anfertigung der Hausaufgaben | 2 |
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Arbeitsblätter themenbezogen eingeheftet (Reihenfolge) | 1 |
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Tabellen mit Bleistift, und Lineal zeichnen mit Füller bearbeiten | 1 |
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Zeichnungen mit Bleistift; Farbgestaltung mit Buntstiften und Beschriftung mit Füller | 2 |
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Kontrollen mit Unterschrift und Berichtigung bei Bedarf | 1 |
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Zusatzmaterial | +1/+2 |
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Hefterzensur |
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Unterschrift der Eltern |
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17 - 18 Punkte = 1, 14 - 16 Punkte = 2, 11 - 13 Punkte = 3, 8 - 10 Punkte = 4, 3 - 7 Punkte = 5, 0 - 2 Punkte = 6 |
| |||
4.6 Leistungsbewertungen im Fach LER und GeWi
4.6.1 mündliche Leistungen
Vorbereitung von Redebeiträgen
Stichpunktzettel
Planung von Gesprächssituationen
Pro- und Kontra- Diskussionen
Argumentieren mit Begründungen
Präsentationsformen
Plakat, Lapbook, Powerpoint, Leporello
Moderieren
Rollenspiel
Beiträge in Partner- oder Gruppenphasen
Verwendung von Fachbegriffen (z. B. Werte, Normen, Verantwortung, Gerechtigkeit usw.)
4.6.2 schriftliche Leistungen
Lernerfolgskontrollen
Texterschließung
Argumentationsaufgaben und Stellungnahme
4.7 Leistungsbewertung im Fach Musik
Die Leistungsfeststellung bezieht sich auf alle Kompetenzbereiche des Faches.
Die Feststellung des Lernfortschritts erfolgt durch die Beobachtung der Schülerinnen
und Schüler durch mündliche, fachpraktische und schriftliche Lernerfolgskontrollen.
Als Leistung werden nicht nur Ergebnisse, sondern auch Anstrengungen und Lernfortschritte bewertet.
Leistungsmessung und Bewertung im Musikunterricht
Die Leistungsfeststellung bezieht sich auf alle Kompetenzbereiche des Faches.
Die Feststellung des Lernfortschritts erfolgt durch die Beobachtung der Schülerinnen
und Schüler durch mündliche, fachpraktische und schriftliche Lernerfolgskontrollen.
Als Leistung werden nicht nur Ergebnisse, sondern auch Anstrengungen und Lernfortschritte bewertet.
Zusammensetzung der Zensur:
Klassen 3/4
20% für schriftliche Leistungen (Lernzielkontrollen, Kurztests ab 20 Minuten) ------> Punktbewertung
80% für mündliche Leistungen
Klassen 5/6
30% für schriftliche Leistungen
70% für mündliche Leistungen
Bereich: Wahrnehmen und Deuten
Wiedererkennen von Melodien, Werksausschnitten…
Rhythmen aufnehmen und wiedergeben
à Punktewertung bzw. mdl. LZK
Anfertigen von Lernplakaten
à Anlage 5 oder zentrale Plakatewertung
Bereich: Gestalten und Aufführen
Tänze darbieten
à Anlage 2
Aufschreiben von Klängen und Verklanglichen von Geschichten
Szenische Darstellung in Singspielen
à Bei vorheriger Festlegung geforderter Inhalte gilt das Punktesystem
Nutzung musikalischer Ausdrucksmöglichkeiten und gemeinsames Musizieren
Liedvortrag
àAnlage 1
Bereich: Reflektieren und Kontextualisieren
Instrumente kennenlernen und benennen
à Punktebewertung bzw. mündliche LK
grafische Notation kennen und nutzen
à Punktebewertung bzw. mündliche LK
Komponisten und musikalische Stilrichtungen kennen
à Punktewertung bzw. mündliche LK
Als mündliche Leistungen zählen:
Kurzvorträge (auch Präsentation von Lernplakaten) - siehe Bewertungsmaßstab der FK Deutsch
mündliche Leistungskontrollen - siehe Bewertungsmaßstab der FK Deutsch
Diskussion - siehe Bewertungsmaßstab der FK Deutsch
Gruppenarbeit, wenn Einzelleistung nachweisbar ist
Sowohl die Qualität der Beiträge als auch die Bereitschaft und das Interesse, produktiv am Unterrichtsgeschehen mitzuwirken, sind für die Zensurenfindung von hoher Bedeutung.
Anlage 2 Liedvortrag
Es werden 2 separate Noten erteilt, jeweils eine für den Text und eine für die Melodie.
Bewertungsmatrix: | ||
Punkte: | Text (5): | Singehaltung/ Melodie (5) |
5 Punkte | sicher, sauber, fehlerfrei, kleiner aufregungsbedingter Fehler denkbar | angemessen, eigen-ständig |
4 Punkte | sicher, geringe Fehler | geringfügige Hinwei-se nötig |
3 Punkte | unsicher, Hilfen erforderlich, wenige Lücken | Hinweise/Hilfen erforderlich |
2 Punkte | ein Vortrag, der ohne Hilfen nicht möglich ist, größere Lücken, wird aber mit Hilfen realisiert | Hilfen führen zur Verbesserung |
1 Punkte | größere Teile des Ganzen werden mit Hilfen realisiert | zumindest in einem Bereich geforderter Liedgestaltung füh-ren Hilfen zur Ver-besserung |
0 Punkte | es können auch mit Hilfen keine größeren Teile des Liedes vorgetragen werden | auch mit Hilfen keine deutliche Verbesserung |
Anlage 3
Bewertungskriterien Verbindung von Musik und Bewegung (Tanz)
(erreichbare Punktzahl: 15)
Eine Leistungsbewertung für Musik und Bewegung sowie Tanz entspricht dem ganzheitlichen Musikverständnis, unter dem Aspekt von Zeit, Raum, Kraft und Form im Zusammenspiel von Körperwahrnehmung, Körperausdruck und Erleben von Musik.
Aspekte der Wahrnehmung und Bewegung:
Zeit: bewusste Wahrnehmung zeitlicher Abläufe findet seinen Ausdruck im Gleichmaß von Bewegung und Musik
Raum: Wahrnehmung, Orientierung und Bewegung in der unmittelbaren Umgebung mit ihren spezifischen Gegebenheiten (Raum nutzen, Raum für sich in Anspruch nehmen)
Kraft: eigene Dynamik, körperlicher und geistig- seelischer Krafteinsatz (Körperspannung, Konzentration)
Form: ordnendes Element, rhythmischer Ausgleich im Verhältnis von Kraft, Zeit und Raum (Schrittfolgen, Bewegungsfolgen, Gesamtablauf)
Beurteilungskriterien/Punkte: |
Form/(3): - Schrittfolge, Bewegungsfolge, Gesamtablauf
|
Raum/(3): - Raum nutzen, Raum für sich in Anspruch nehmen
|
Zeit/(3): - Gleichmaß von Bewegung und Musik, Rhythmusfähigkeit
|
Kraft/(3): - Körperspannung, Konzentration
|
Gesamteindruck/(3): - Auftreten, Ausstrahlung, visuelle Aufbereitung
|
4.8 Leistungsbewertung im Fach Sachunterricht
Die Bewertungsraster dienen als Grundlage, werden jedoch individuell zum Unterrichtsziel und Thema angepasst.
Beispiel für die Bewertung eines Lapbooks im Fach Sachunterricht:
4.9 Leistungsbewertung im Fach Kunst
Mitarbeit und Engagement
Künstlerische Umsetzung
Aufgabenverständnis, Gestaltungsmerkmale, Kreativität und Prozess
Selbstreflexion, Feedback, Präsentation der Arbeiten
Theoretische Kenntnisse
Transparenz der Bewertungskriterien
Übersicht: Die SuS erhalten eine altersangemessene, verständliche Übersicht der Bewertungskriterien.
Beispiele: Erfolgreiche Arbeiten oder beispielhafte Kunstwerke werden als Vorbilder gezeigt, wenn dies zum Verständnis der Aufgabe beiträgt.
Doppelte Notengebung im Fach Kunst
Umsetzung der Vorgaben: Wie gut wurden die formalen Anforderungen entsprechen der Bewertungskriterien erfüllt?
Kreativität: Originalität und Ideenreichtum, Sauberkeit
4.10. Leistungsbewertung im Fach Sport
Die Kriterien zur Leistungsbewertung im Fach Sport wurden durch die Fachkonferenz festgelegt und sind auf Nachfrage jederzeit beim Sportlehrer einsehbar.
Bewertet werden die Schülerinnen und Schüler in den Teilbereichen Leichtathletik, Grundübungen, Spiele, Schwimmen (Klasse 3), Gerätturnen.
Erst nach Abschluss der jeweiligen Teildisziplin wird die erreichte Teilnote im Notensystem erfasst. Bei der Veröffentlichung des Notenspiegels kann es deshalb dazu kommen, dass noch keine Teilnote für einen Bereich eingetragen wurde.
4.11 Leistungsbewertung im Fach WAT
Leistungsfeststellung und -bewertung Leistungsfeststellungen und Leistungsbewertungen geben den Schülerinnen und Schülern Rückmeldungen über die verfügbaren Kompetenzen und den Lehrkräften Orientierung für die weitere Planung des Werkunterrichts sowie für notwendige Maßnahmen zur individuellen Förderung. Leistungen im Unterricht werden in allen Kompetenzbereichen des Faches festgestellt. Grundsätzlich ist zwischen Lern- und Leistungssituationen zu unterscheiden. In Lernsituationen ist das Ziel der Kompetenzerwerb. Fehler und Umwege dienen den Schülerinnen und Schülern als Erkenntnismittel, den Lehrkräften geben sie Hinweise für die weitere Unterrichtsplanung. Das Erkennen von Fehlern und der produktive Umgang mit ihnen sind konstruktiver Teil des Lernprozesses. Für den weiteren individuellen Lernfortschritt ist es wichtig, bereits erworbene Kompetenzen herauszustellen und Schülerinnen und Schülern zum Weiterlernen zu ermutigen. Bei Leistungs- oder Überprüfungssituationen steht die Vermeidung von Fehlern im Vordergrund. Das Ziel ist, die Verfügbarkeit der erwarteten Kompetenzen nachzuweisen. Ein an Kompetenzerwerb orientierter Unterricht bietet den Schülerinnen und Schülern durch geeignete Aufgaben einerseits ausreichend Gelegenheiten, Problemlosungen zu erproben, andererseits fordert er den Kompetenznachweis in anspruchsvollen Leistungssituationen ein. Dies schließt die Forderung der Fähigkeit zur Selbsteinschätzung der Leistung ein. Neben der kontinuierlichen Beobachtung der Schülerinnen und Schüler im Werkprozess und ihrer individuellen Lernfortschritte sind die Ergebnisse fachspezifischer Arbeitsweisen sowie mündlichem Beitrag bei der Leistungsfeststellung zu berücksichtigen. Die Leistungsfeststellung und -bewertung im Fach WAT orientiert sich im Einzelnen an den Inhalten der Grundlagenbereiche bei der Realisierung in der jeweiligen Werkaufgabe. Der fachspezifische Werkprozess, die Qualität des Endprodukts, die Lernvoraussetzung der Schülerinnen und Schuler und die jeweilige Reflexion im Anwendungszusammenhang fließen in die Beurteilung ein. Gestaltungs- und Beurteilungskriterien können gemeinsam vor Beginn des Werkprozesses mit den Schülerinnen und Schülern entwickelt werden, sodass ein kriterienorientiertes Arbeiten ermöglicht wird. Sie erhalten dadurch einerseits Wertschätzung, andererseits vertiefen sie auf diesem Wege ihr Urteilsvermögen im Hinblick auf ästhetische und funktionale Aspekte.
Arbeit mit Holz
Bei der Bewertung sind zu berücksichtigen: Einfallsreichtum, Ausdauer, Anwendung von Gestaltungsmitteln und Werkverfahren, Qualität des Werkstücks, individueller Lernfortschritt, Umgang mit Werkstoffen und Werkzeugen, Selbstständigkeit. Leistungen werden nach fachlichen und pädagogischen Aspekten ermittelt und bewertet. Bei kooperativen Arbeitsformen sind sowohl die individuelle Leistung als auch die Gesamtleistung der Gruppe in die Bewertung einzubeziehen. Dem Grundsatze der Leistungsfeststellung und Leistungsbewertung müssen für die Schülerinnen und Schüler sowie für die Erziehungsberechtigten transparent sein. Nicht jede im Werkunterricht angefertigte Arbeit muss benotet werden.
Bewertung eines im Unterricht hergestellten Werkstucks
| Kriterium | Punkte | Gewichtung |
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| Maßhaltigkeit Kanten | /10 | 20% |
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| Maßhaltigkeit Bohrungen | /10 | 20% |
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| Oberflächenbeschaffenheit | /10 | 10% |
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| Kanten entgratet und geschliffen | /10 | 10% |
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| Funktionalität | /10 | 25% |
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| Ästhetik / Optik | /10 | 15% |
|
Folgende fachspezifische Aspekte können zur Beurteilung für das Fach WAT herangezogen werden:
Werkstoffe, Werkzeuge, Werkverfahren, Werkgestaltung fachgerecht auswählen und einsetzen,
Werkstoffe und Materialien auf der Grundlage von Werkstoffberechnungen und Stücklisten ökologisch und ökonomisch verwenden,
Werkprozesse auf der Grundlage einer Arbeitsplanung und/oder Skizze organisieren,
Ausführungs- und Gestaltungsqualität des Werkstucks (z. B. Verarbeitung, Form und Funktion, ästhetischer Ausdruck},
Arbeitsplatz effektiv und unter Beachtung der Unfallverhütungsvorschriften selbstständig einrichten,
Kreativität, Einfallsreichtum, individuelle Lösungen,
Zielstrebigkeit, Zeitmanagement, Sorgfalt, Konzentration und Ausdauer,
Selbstständigkeit und Kooperationsfähigkeit.
Kompetenzbereiche
Unterricht und Lernprozesse im Fach WAT Holz basieren auf der Vernetzung der Kompetenzbereiche
,,Fachwissen" und ,,Erkenntnis durch Gestalten". Einerseits gewinnen die Schülerinnen und Schüler im Gestaltungsprozess neue Erkenntnisse und Einsichten über dem Zusammenhang von Werkstoffen, Werkzeugen, Werkverfahren sowie Werkgestaltung und andererseits wenden sie das erlernte Wissen unter Verwendung van Beurteilungskriterien reflektiert an. Dabei ist die kompetente Nutzung der Fach- und Symbolsprache von grundlegender Bedeutung. Im Einzelnen können die zu erwerbenden Kompetenzen wie folgt zusammenfassend beschrieben werden
Fach- und Symbolsprache verstehen und anwenden
Die Schülerinnen und Schuler wenden bei der Auseinandersetzung mit verschiedenen Werkstoffen, Werkzeugen und Werkverfahren - ausgehend von Alltagsbezeichnungen - zunehmend differenzierter eine Fachsprache an, die sie befähigt, sich über Fachinhalte sicher auszutauschen.
Wahrnehmen
Im Fach WAT ist eine Ausdifferenzierung der visuell-haptischen Wahrnehmungsweise erforderlich. Je sensibler die Sensorik ausgebildet ist, desto zielgerichteter und sicherer verläuft der Gestaltungsprozess. Dabei lernen die Schülerinnen und Schüler zunächst Werkstoffe in ihrer spezifischen Beschaffenheit wahrzunehmen. Die Wahrnehmung wird geschult, sodass im Lebensumfeld Gestaltungselemente wiedererkannt werden. Das Erkennen van Gestaltungsprinzipien ermöglicht den Schülerinnen und Schülern eine individuelle Umsetzung. Das betrifft sowohl funktionale Elemente als auch künstlerische Formsprache.
Erkenntnisse gewinnen
Das Fach WAT hat die fachgerechte Verwendung unterschiedlicher Werkstoffe, Werkzeuge und Werkverfahren zum Ziel. Beim Erlernen und Einüben van Werkverfahren werden die Auge-Hand-Koordination und das Körpergefühl sensibilisiert und handwerklichem Bewegungsablauf rhythmisiert. Die Anwendung von Gestaltungsprinzipien führt zu vertieftem Wissen und erweitertem Können. Bestimmte Werkverfahren bedürfen einer ausdauernden Übung, um sie zu beherrschen.
Dies fordert den Respekt gegenüber der Leistung anderer und führt zu einer Wertschatzung handgefertigter Produkte. Wissen aus anderen Fächern bietet sich an berücksichtigt zu werden und in die Gestaltungsprozesse einzufließen.
Lernstrategien entwickeln
Um Handlungskompetenz auszubilden, ist der Einsatz von Lernstrategien erforderlich. Ausgehend von offenen Aufgabenstellungen erfolgt die ldeenfindung mithilfe von Handskizzen und schnell gefertigten Modellen. Durch die Begegnung mit vielfaltigen Werkstoffen gewonnene Erfahrungen und Erkenntnisse fliesen in den Werkprozess ein, der oftmals nicht linear verlauft. Versuch und lrrtum sind für die Gewinnung von Erkenntnissen und kreativen Unterrichtsergebnissen förderlich, wenn ein finales Scheitern ausgeschlossen ist. Der Austausch in Gruppen wirkt sich konstruktiv auf die gestalterische Umsetzung aus.
Werten und Präsentieren
Von zentraler Bedeutung ist die Transparenz der Gestaltungs- und Beurteilungskriterien, die zu Beginn der jeweiligen Unterrichtsthemen erarbeitet werden. Diese begleiten den Gestaltungsprozess und werden in den Reflexionsphasen aufgegriffen. Die Werkstucke erfahren dabei eine Würdigung.
Kriterienorientierte Verbesserungsvorschlage können sachlich angenommen und in der weiteren Gestaltung umgesetzt werden. Bei den Schülerinnen und Schülern werden Offenheit und Toleranz gegenüber Werkstücken und Lösungswegen anderer entwickelt. Durch eine wirkungsvolle Präsentation der Werkstücke im Schulgebäude, auf der schuleigenen Homepage oder in öffentlicher Umgebung erfahren die Schülerinnen und Schüler die Wertschätzung ihrer individuellen Leistung.
Im Kompetenzbereich ,,Fachwissen" wird aufgezeigt, über welche grundlegenden Fertigkeiten und Fähigkeiten die Schülerinnen und Schüler verfügen sollen.
Wissen über Werkstoffe
Die Schülerinnen und Schüler kennen Eigenschaften von Werkstoffen. Sie können Werkstoffe unterscheiden sowie ökologisch und ökonomisch verantwortungsbewusst und fachgerecht verwenden.
Wissen über Werkzeuge
Die Schülerinnen und Schüler kennen Eigenschaften von Werkzeugen. Sie wissen verschiedene Werkzeuge zu unterscheiden, zu benennen und sachgerecht auszuwählen.
Wissen über Werkverfahren
Die Schülerinnen und Schüler kennen verschiedene Werkverfahren. Sie können Werkverfahren werkstoffbezogen und fachgerecht ausfuhren.
Wissen über Werkgestaltung Die Schülerinnen und Schüler erproben Werkverfahren und Gestaltungsprinzipien kreativ. Sie setzen ihre Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten zielorientiert unter Berücksichtigung ästhetischer und funktionaler Kriterien um.
Bewertung von schriftlichen Arbeiten
Die Bewertung einer schriftlichen Leistungsabfrage erfolgt nach dem Schlüssel der Verwaltungsvorschrift zur Leistungsbewertung in den Schulen des Landes Brandenburg.
Note |
1 |
2 |
3 |
4 |
5 |
6 |
Erreichte Leistung | ab 96% | ab 80% | ab 60% | ab 45% | ab 16% |
unter 16% |
Bewertung von Gruppenarbeit
Die Gruppenarbeit wird nach der Bewertung des Deutschunterrichts benotet. Siehe hierzu die
Bewertungsgrundlagen des Fach Deutsch der Jahrgangsstufe 5/6.

