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Schulprogramm

 
Wilhelm-Götze Grundschule
Ernst-Thälmann-Straße 58
14789 Wusterwitz
Tel.: 033839 253
E-Mail:

Schulprogramm

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Stand: SJ 2025/26


Inhaltsverzeichnis    
1 Beschreibung unserer Schule    S.3
2 Schulmotto    S.4
2.1 Wir sind eine lebendige und bewegungsfreundliche Schule    S.5
2.2 Wir vermitteln eine solide Allgemeinbildung    S.6
2.3 Wir betrachten die Lesekompetenz als Schlüssel zum erfolgreichen Lernen

2.4 Wir leben und arbeiten in einer freundlichen und respektvollen    S.8
Schulatmosphäre    S.9
2.5 Wir fördern die Interessen und Fähigkeiten über den Unterricht hinaus    S.10
2.6 Wir vernetzen inner- und außerschulische Lernorte und stellen unsere    
Arbeit in der Öffentlichkeit angemessen dar    S.11

2.7 Wir arbeiten bei der ganztägigen Betreuung der Kinder mit allen

Beteiligten zusammen    S. 13

2.8 Wir fördern die digitalen Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler    S. 14

1.    Beschreibung unserer Schule

Im Herzen der Gemeinde Wusterwitz befindet sich die Wilhelm-Götze-Grundschule. Sie ist eine verlässliche Halbtagsgrundschule, die von Kindern aus drei Gemeinden mit insgesamt zehn Ortsteilen besucht wird. Die Schule ist zwei- bis dreizügig und durchschnittlich werden ca. 300 Schülerinnen und Schüler durch 21 Lehrerinnen und Lehrer betreut. Außerdem unterstützen eine Sonderpädagogin, eine Schulsozialpädagogin und neun Erzieherinnen sowie Erzieher die Arbeit der Lehrkräfte.
Die Lernanfänger kommen überwiegend aus der Kita „Sonnenschein“ in Bensdorf, der Kita „Schwanennest“ in Wusterwitz sowie aus angrenzenden Gemeinden und der Stadt Brandenburg (Plaue, Kirchmöser). Seit dem Schuljahr 2024/2025 wurde an unserer Schule die flexible Schuleingangsphase abgeschafft.
Die Wilhelm-Götze-Schule Wusterwitz verfügt über einen großzügigen Schulcampus. Sehr gut ausgestattete Unterrichtsräume mit interaktiven Tafeln sowie Kurs- und Vorbereitungsräume sorgen für gute Lernbedingungen. Ergänzt werden diese durch einen modernen Mehrzweckraum für praktische Tätigkeiten, einen Fachraum für den naturwissenschaftlichen Unterricht sowie 60 Laptops (zwei Klassensätze) und 30 Tablets (ein Klassensatz). Eine Zweifelderhalle, eine Kleinsportanlage und ein Sportplatz vervollständigen die gute Ausstattung unserer Schule. Ein kindgerechter, ansprechender Schulhof mit einem Spielplatz und einem grünen Klassenzimmer sorgen für zahlreiche Bewegungsmöglichkeiten während der Pausen und am Nachmittag.
Die Ganztagsbetreuung findet im Altbautrakt der Schule statt. Die IKTB (integrierte Kindertagesbetreuung) bietet täglich von 6:00 Uhr bis 17:00 Uhr, freitags bis 16.15 Uhr eine kostenfreie Betreuung an. Ein durch die Schulsozialpädagogin betreuter Raum der Begegnung ist ein beliebter Treffpunkt für die Kinder und ermöglicht einen guten Kontakt zur Sozialpädagogin.
In unserer Schule werden seit vielen Jahren Kinder mit verschiedenen sonderpädagogischen Förderbedarfen integriert. Neben Kindern mit beispielsweise dem Förderschwerpunkt Lernen werden auch Kinder mit Sehbehinderung bzw. Hörschädigung an unserer Schule unterrichtet. Bereits im Schuljahr 2007/2008 begann die integrative Betreuung dieser Schülerinnen und Schüler.
Der Anteil von Kindern mit Migrationshintergrund liegt bei durchschnittlich einem Prozent. Ein soziales Brennpunktgebiet gibt es im Einzugsgebiet der Schule nicht. Ein Teil der Kinder stammt aus einem Wohngebiet mit vielen Sozialwohnungen, während ein großer Anteil aus Familien kommt, bei denen beide Elternteile berufstätig sind.

Seit dem Schuljahr 2022/2023 wird an der Schule die Cityschulapp eingesetzt. Sie ermöglicht eine gesicherte Kommunikation zwischen Eltern, Lehrkräften und der Schulleitung. Über die App können Eltern wichtige Informationen erhalten, Vertretungspläne einsehen, Krankmeldungen vornehmen oder unkompliziert mit den Klassen- und Fachlehrkräften kommunizieren. Ebenfalls können Schulaufgaben ggf. für den Distanzunterricht bereitgestellt werden.

 

 

2.    Schulmotto


„Mehr als Schule in der Schule “

 

 

 



2.1    Wir sind eine lebendige und bewegungsfreudige Schule

Die Lehrkräfte einer Schule tragen die Verantwortung, den Bildungsauftrag zu erfüllen, was zwangsläufig mit Einschränkungen in der Bewegungsfreiheit der Kinder einhergeht, um die notwendige Konzentration auf den Lernprozess zu gewährleisten. Dennoch gibt es zahlreiche Möglichkeiten, Bewegung stärker in den Schulalltag zu integrieren und ihre Bedeutung zu erhöhen.
In einer bewegungsfreundlichen Schule wie unserer bieten gezielte Bewegungseinheiten Entlastung und Entspannung, schaffen Momente der aktiven Erholung und fördern häufig die Wiedergewinnung verlorener Konzentration.

Dieses soll insbesondere durch folgende Maßnahmen erreicht werden:
●    Alle Lehrkräfte sind angehalten, den zu vermittelnden Lehrstoff nach Möglichkeiten zu untersuchen, Entspannungs- und Bewegungsübungen als didaktisch-methodisches Element in den Unterricht einzubinden.

   Verantw.: alle Lehrkräfte
●    Möglichkeiten der Erkenntnisgewinnung durch Bewegung werden bei der Vorbereitung des Unterrichts berücksichtigt.
Verantw.: alle Lehrkräfte
●    Dem Sportunterricht als bewegungsintensivstes Unterrichtsfach kommt eine besondere Rolle zu. Er soll neben der Erziehung zur körperlichen Leistungsbereitschaft den Kindern auch Freude an der körperlichen Bewegung und Sportspielen vermitteln.
Verantw.: SportlehrerInnen
●    Der Musikraum unserer Schule sowie der Speisesaal bieten die Möglichkeit der Nutzung eines größeren separaten Raumes für entspannende oder bewegungsintensive Unterrichtsphasen.
Verantw.: MusiklehrerInnen, FachlehrerInnen
●    Die Lehrkräfte nutzen die Möglichkeit, anstrengende Unterrichtsphasen durch Bewegungspausen zu unterbrechen. Ein besonderer Fokus liegt in den unteren Jahrgangsstufen.
Verantw.: Alle Lehrkräfte
●    Wandertage und Schulfahrten sollen ihrem Namen gerecht werden und dienen
u.a.    der    körperlichen    Erkundung    unserer    Umwelt    (siehe    Anlage Schulfahrtenprogramm).

Verantw.: KlassenlehrerInnen
●    Es werden jährlich schulinterne Wettkämpfe organisiert:
o    Tischtennisturnier
o    Frühjahrs- und Herbstcrosslauf
o    Schulsportfest
Verantw.: SportlehrerInnen

 

●    In unserer Schule werden folgende Arbeitsgemeinschaften mit dem Schwerpunkt Sport angeboten:
o    Judo
o    Handball
o    Volleyball
o    Stepp-Aerobic
o    Schwimmen
Verantw.: Lehrkräfte und Kooperationspartner

●    Darüber  hinaus  beteiligt  sich  unsere  Schule  an  den  ausgeschriebenen
Wettbewerben der Aktion „Jugend trainiert für Olympia“
Verantw.: SportlehrerInnen
●    Projekte, Theateraufführungen, Konzerte, Ausstellungen, Schulfeste geben der Öffentlichkeit Auskunft über das breite Spektrum unseres Schullebens.
Verantw.: Lehrkräfte
●    Pausen sind Pausen. Sie müssen dringend eingehalten werden und sollen zur Erholung, Stärkung und sozialen Interaktion unter Schülern dienen.
Verantw.: alle Lehrkräfte


2.2    Wir vermitteln eine solide Allgemeinbildung

In einer Welt, in der Informationen nahezu unbegrenzt und jederzeit verfügbar sind, gewinnt die Vermittlung einer fundierten Allgemeinbildung an Bedeutung wie nie zuvor. Die Möglichkeit, mit wenigen Klicks auf einen scheinbar endlosen Wissensfundus im Internet zuzugreifen, macht es zwar einfacher, Informationen zu finden, ersetzt jedoch nicht das tiefere Verständnis und die damit einhergehende Verinnerlichung dieses Wissens.
Viele junge Menschen neigen dazu, gefundene Informationen lediglich wiederzugeben, ohne sie wirklich zu durchdringen oder kritisch zu reflektieren. Dies führt dazu, dass die

Fähigkeit zu eigenständigem Denken und kreativen Denkleistungen allmählich verloren zu gehen scheint. Dabei ist das Denken eine Kunst, die nur dann funktioniert, wenn das erworbene Wissen nicht nur im Kopf gespeichert, sondern aktiv vernetzt und angewendet werden kann. Eine solide Allgemeinbildung bildet hierfür die unverzichtbare Grundlage.

 


Dieses wollen wir erreichen, indem wir:
●    die benötigten Fähigkeiten und Fertigkeiten mithilfe einer soliden Allgemeinbildung und spezifischem Fachwissen verknüpfen
●    die Entwicklung und Förderung vielfältiger persönlicher, sozialer und methodischer Kompetenzen stärken
●    die Motivation für lebenslanges Lernen wecken
●    die Schülerinnen und Schüler dazu befähigen, als zukünftige verantwortungsbewusste Bürger aktiv am politischen und gesellschaftlichen Leben teilzuhaben und fundierte ethische Entscheidungen zu treffen
●    die Interessen der Lernenden in die Unterrichtsplanung einbeziehen
●    die Schülerinnen und Schüler im Sinne des Schülermitbestimmungsrechts in zu treffende Entscheidungen miteinbeziehen zum Beispiel bei der Neugestaltung des Schulhofes, der Überarbeitung schulinterner Dokumente sowie der Versorgung beim Mittagessen
●    ein unterstützendes Klassenklima schaffen, in dem sich alle wertgeschätzt fühlen sowie eine sehr anregende Lernatmosphäre herrscht
●    durch kognitive Aktivierung mit spannenden und herausfordernden Aufgaben zum Nachdenken anregen
●    die Schwerpunktstunden nutzen, um in den Hauptfächern (Deutsch, Mathematik, Englisch) ein solides Grundwissen zu erlangen und die sprachlichen sowie mathematischen Kompetenzen zu stärken: Kl. 1/2 – Deutsch; Kl. 3/4 –Mathematik; Kl. 5/6 Englisch + Mathe
●    die digitale Kompetenz und Medienkompetenz unserer Schülerinnen und Schüler stärken
●    an überregionalen Wettbewerben teilnehmen:
o    Känguru
o    Big Challenge
o    Matheolympiade
o    Lesewettbewerb
o    Wettbewerbe  Gesellschaftswissenschaften
o    Land aktiv.
Verantw.: Lehrkräfte

 

2.3. Wir betrachten die Lesekompetenz als Schlüssel zum erfolgreichen Lernen
Unsere Bildungsarbeit zielt darauf ab, den Erwerb von fachlichen, methodischen, sozialen und persönlichen Kompetenzen zu sichern und zu stärken. Die Lesekompetenz ist eine dieser Kompetenzen, die eine zentrale Rolle spielen, da sie die Grundlage für den gesamten Bildungsweg der Kinder ist. In einer Zeit, die von digitalen Medien und einer für die Lernenden unüberschaubaren Informationsflut geprägt ist, benötigen sie die Fähigkeit, Texte nicht nur flüssig zu lesen, sondern auch kritisch zu verstehen und zu hinterfragen.
Frühzeitig entwickelte Lesekompetenz fördert das Sprachverständnis, erweitert den Wortschatz und stärkt die kognitive Entwicklung. Zudem trägt sie dazu bei, dass Kinder eigenständig Wissen erschließen können – eine Fähigkeit, die in einer sich ständig wandelnden Welt mit komplexen Anforderungen unverzichtbar ist. Nicht zuletzt ist Lesen ein Schlüssel zur gesellschaftlichen Teilhabe, da es den Zugang zu Bildung, Kultur und demokratischer Mitbestimmung ermöglicht.

Methoden:
●    Lesen im Fach Deutsch
●    Lesen in allen Fächern
●    fächerübergreifende Kriterien zum Erarbeiten und Bewerten von Kurzvorträgen
Verantw.: Fachkonferenz Deutsch, alle FachlehrerInnen
●    Schaffen einer lesefreundlichen Atmosphäre in den Klassenräumen (Angebot von Büchern, Zeitschriften, Nachschlagewerken)
Verantw.: alle Lehrkräfte
●    Bibliothek mit Angeboten (selbstständiges Lesen im Mittagsband, Kinder lesen für Kinder)
Verantw.: Schulleitung/ Kollegium

●    Buchvorstellungen

 Verantw.: alle Lehrkräfte
●    Organisation und Teilnahme am Lesewettbewerb
Verantw.: DeutschlehrerInnen
●    Jährliche Evaluation der Checkliste zur Leseförderung
Verantw.: FachlehrerInnen
●    Etablierung des Lesebands (klasseninterne oder schulinterne Möglichkeit)
●    Teilnahme am Tag des Buches, am weltweiten Vorlesetag
●    Projekt „Lesehund“
●    „Lesemutti“
●    Leseabende/-nachmittage in den Klassen
Verantw.:  FachlehrerInnen/KlassenlehrerInnen

 


2.4    Wir leben und lernen in einer freundlichen und respektvollen Schulatmosphäre
Grundlage einer erfolgreichen Zusammenarbeit an unserer Schule ist ein respektvoller und wertschätzender Umgang aller Beteiligten. Innerhalb des Lehrerteams, der Schülerschaft und der Elternschaft fördern wir eine offene und freundliche Kommunikation, die von gegenseitigem Vertrauen und Verständnis geprägt sein sollte. Diese Haltung prägt nicht nur das tägliche Miteinander, sondern stärkt auch die Kooperation mit allen weiteren Partnern, die an der Gestaltung unseres Schullebens mitwirken. So schaffen wir eine positive Schulatmosphäre, in der sich alle Mitglieder der Schulgemeinschaft willkommen und eingebunden fühlen.

Dieses soll insbesondere erreicht werden durch:
●    Lern- und Anstrengungsbereitschaft aller Beteiligten
●    Einhaltung der Regeln des Zusammenlebens (Hausordnung)
●    Miteinander rücksichtsvoll, höflich und hilfsbereit umgehen
●    Etablierung „Motto des Monats“
●    (unter Schülerbeteiligung ab Klasse 4)
●    Bereitschaft zur Übernahme von Verantwortung
●    Konstruktive Kritik üben und auch annehmen
●    Einsatz von Streitschlichtern in der Schülerschaft (Ausbildung bei der Sozialarbeiterin)
●    Ausreichende Information und Transparenz aller Entscheidungen die inhaltliche und organisatorische Arbeit der Schule betreffend
●    Einbeziehung der Eltern in die Planung und Durchführung von Projekten, Klassenfahrten und Wandertagen
●    eine Klassensprecherstunde/ Klassenberatungsstunde, die laut § 83 Abs. 2 Brb. Schulgesetz den Demokratisierungsgedanken verfolgt
●    Bereicherung schulischer und öffentlicher Veranstaltungen mit eigenen Programmen

Hierzu werden folgende Festlegungen getroffen:
Klassenstufe 2    Programm Einschulung
Klassenstufe 4    Programm Wusterwitzer Weihnachtsmarkt Klassenstufe 6    Schulentlassungsfeier


2.5    Wir fördern die Interessen und Fähigkeiten über den Unterricht hinaus

Unsere Aufgabe ist es, die Lebensbedürfnisse der Grundschulkinder in den Mittelpunkt unserer Arbeit zu stellen und ihnen eine altersgerechte Mitgestaltung ihrer Lebenswelt zu ermöglichen. Dabei fördern wir ihre Selbstständigkeit, Selbstsicherheit und Eigenverantwortung, während sie gleichzeitig lernen, eigenständig Lösungen zu finden und kreative Ansätze zu verfolgen. Durch eigenes Fragen, Forschen und Entdecken erwerben die Kinder nicht nur grundlegende Kenntnisse, sondern auch wichtige Kompetenzen, die sie auf ihrem weiteren Bildungsweg begleiten. So unterstützen wir sie dabei, neugierig, verantwortungsbewusst und handlungsfähig in einer sich ständig wandelnden Welt zu werden.

Umgesetzt werden diese Ziele durch:
●    Hausaufgabenbetreuung innerhalb der ILZ
Verantwortlich: Schulleitung, Lehrkräfte, Erzieherteam
●    Betreuung vor Unterrichtsbeginn mit Frühstücksmöglichkeit
Verantwortlich: Erzieherteam, Lehrkräfte

●    Nachmittagsbetreuung
o    Weiterführen von angefangenen Projekten
o    Aufgreifen der Interessen von Kindern und Möglichkeiten bieten zur Umsetzung
o    jahreszeitliche Besonderheiten erhalten besondere Aufmerksamkeit (z.B. Frauentag, Muttertag, Ostern, Weihnachten usw.)
o    Rückzugsmöglichkeiten    zum    Entspannen    und    zur    Entfaltung    der individuellen Bedürfnisse bieten
o    offenes Ohr für die Probleme der Kinder
o    Durchführung von Arbeitsgemeinschaften
o    Ganztagsangebote    im    Bereich    Sport,    musikalische    Erziehung und Entwicklung der Sozialkompetenz
Verantwortlich:    Schulleitung,    Lehrkräfte,    Erzieherteam,    Schüler, Kooperationspartner


2.6    Wir vernetzen inner- und außerschulische Lernorte und stellen unsere Arbeit in der Öffentlichkeit angemessen dar
Außerschulische Lernorte bieten Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, Unterrichtsinhalte in einem inspirierenden Umfeld neu zu erleben und zu entdecken. Ein zentraler Erfolgsfaktor für die Verbindung von schulischem und außerschulischem Lernen ist die thematische Abstimmung zwischen beiden Bereichen. Dies gelingt speziell dann, wenn am außerschulischen Lernort lehrplankonform gearbeitet wird und die gesammelten Erfahrungen im Unterricht gezielt vor- und nachbereitet werden.
Insbesondere die selbstständige und entdeckende Auseinandersetzung mit schulischen Inhalten, kann durch eine strukturierte Dokumentation von Prozessen und Ergebnissen unterstützt werden. Diese Form des Lernens fördert nicht nur fachliche Kompetenzen, sondern auch Schlüsselqualifikationen wie Teamarbeit, Problemlösungsfähigkeit und Eigeninitiative.
Durch die Zusammenarbeit mit den Kooperationspartnern lokaler Einrichtungen, Unternehmen und kultureller Institutionen wird die Bedeutung der Schule als Teil des gesellschaftlichen Lebens gestärkt. Gleichzeitig wird das Engagement der Schule sichtbar gemacht, Lernmöglichkeiten über das Klassenzimmer hinaus zu erweitern und den Horizont der Schüler zu bereichern.

Zur Erfüllung der Lehrplanziele erfolgt eine enge Zusammenarbeit mit folgenden örtlichen Vereinen und Institutionen:

●    Förderverein der Wilhelm-Götze-Schule Wusterwitz
●    Freiwillige Feuerwehr Wusterwitz
●    SV Blau Weiß Wusterwitz
●    Kirchengemeinde Wusterwitz
●    Familienzentrum Wusterwitz
●    Musikschule Fröhlich
●    Amt Wusterwitz
●    Diakonisches Werk
●    Jugendamt
●    Polizei BRB

Zur Unterstützung des Unterrichts werden durch die Klassen unter anderem folgende Lernorte genutzt:
●    Extavium Potsdam
●    Bibliothek der Gemeinde Wusterwitz oder der Stadt Brandenburg an der Havel
●    Jahrtausendturm Magdeburg
●    Krugpark Brandenburg an der Havel
●    Schulmuseum Reckahn
●    Botanischer Garten
●    Potsdamer Landtag
●    Landeshauptstädte Potsdam und Magdeburg, Hauptstadt Berlin allgemein
●    Theater der Städte Magdeburg, Brandenburg an der Havel, Potsdam und Berlin
●    Räumlichkeiten des Familienzentrums Wusterwitz
●    Räumlichkeiten des Jugendklubs Wusterwitz
●    Räumlichkeiten des Heimatmuseums in der Touristeninformation Wusterwitz
●    Räumlichkeiten der Freiwilligen Feuerwehr Wusterwitz
Die Liste der außerschulischen Lernorte wird je nach Angeboten ergänzt.
Vielfältige Projekte dienen ebenso der Erfüllung der Lehrplanziele. Hierbei gibt es keine Eingrenzung der Thematik. Fest verankert im Ablaufplan der Schule ist die Projektwoche, die alle zwei Jahre stattfindet und unter einer vorher vereinbarten Thematik steht.

Wir nutzen vielfältige Möglichkeiten der Präsentation der Lernergebnisse unserer Schülerinnen und Schüler:
●    die Wusterwitzer Kulturscheune
●    regelmäßige Pressemitteilungen (z. B. Amtsblatt, Meetingpoint…)
●    das jährliche Schulfest
●    Teilnahme an örtlichen Veranstaltungen (Weihnachtsmarkt in Wusterwitz)
●    Weihnachtssingen


2.7    Wir arbeiten bei der ganztägigen Betreuung der Kinder mit allen Beteiligten eng zusammen
Eine enge Zusammenarbeit bei der ganztägigen Betreuung der Kinder ist entscheidend, um sie auf ihrem Weg ins Jugendalter optimal begleiten zu können. Grundschulkinder benötigen klare Regeln und Strukturen, die ihnen Orientierung und Sicherheit geben. Gleichzeitig brauchen sie Vorbilder, die ihnen durch ihr Verhalten zeigen, wie ein respektvoller und wertschätzender Umgang mit anderen Menschen gelingt. Dadurch entwickeln und erwerben sie wichtige moralische und ethische Normen, die sie in ihrem sozialen Handeln leiten.
Ein zentraler Aspekt der Betreuung ist der Aufbau von Vertrauen – sowohl in die betreuenden Lehrkräfte und Erziehenden als auch in die eigenen Fähigkeiten. Dieses Vertrauen stärkt das Selbstbewusstsein der Kinder und ermutigt sie, ihre wachsenden Kompetenzen auszuprobieren und weiterzuentwickeln.
Die enge Kooperation zwischen Schule und Betreuungseinrichtungen ermöglicht es, ein ganzheitliches und verlässliches Umfeld zu schaffen, in dem die Kinder nicht nur lernen, sondern auch soziale Kompetenzen und Verantwortungsbewusstsein entwickeln können. Dabei stehen die Bedürfnisse und Potenziale jedes einzelnen Kindes im Mittelpunkt, um sie auf ihrem Weg zu stärken und zu fördern.
Diese Ziele erreichen wir durch:
●    einheitliches Handeln der Lehrkräfte und des Erzieherteams untereinander
●    Zusammenarbeit zwischen Lehrkräften und Erzieherteam
o    Treffen von Absprachen bezüglich der Kinder
o    gemeinsames Lösen von Problemen
o    gegenseitiger Informationsfluss
o    Unterstützung    der    Lehrer    durch    die    Erzieher    im    Unterricht    der Klassenstufen 1 - 3
●    gegenseitige Teilnahme an Konferenzen
●    intensive Elternarbeit
●    Einbindung des Schulsozialpädagogen bzw. des Schulsozialarbeiters


2.8    Wir fördern die digitalen Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler

Als moderne Schule legen wir großen Wert auf die Förderung digitaler Kompetenzen und das Arbeiten mit aktuellen Technologien. Wir möchten unsere Schüler auf die Anforderungen der digitalen Welt vorbereiten und ihnen die notwendigen Fähigkeiten vermitteln.
Dazu setzen wir folgende Maßnahmen um:
●    Wir verwenden interaktive digitale Tafeln im Unterricht, die ein interaktives Lernen ermöglichen und den Unterrichtsinhalten mehr Dynamik verleihen.
●    Wir arbeiten mit aktuellen Lehrwerken und Unterrichtsmaterialien, die digitale Medien und Ressourcen integrieren, um den Schülerinnen und Schülern ein zeitgemäßes Lernerlebnis zu bieten.
●    Wir nutzen mobile Stationen mit Laptops und Tablets, die flexibel im Klassenraum eingesetzt werden können. Dadurch können wir den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit geben, mediengestützte Aufgaben zu bearbeiten, kreative Projekte umzusetzen und digitale Präsentationen zu erstellen. Dazu nutzen sie den schnellen Internetzugang, um digitale Recherchen durchzuführen und gesicherte Online-Lernplattformen zu verwenden.
●    Wir fördern die Medienkompetenz unserer Schülerinnen und Schüler, indem wir sie dazu ermutigen, verantwortungsbewusst mit digitalen Medien umzugehen, kritisch Informationen zu bewerten und ihre Online-Präsenz zu gestalten.
●    Wir bieten Schulungen und Workshops für Lehrkräfte an, um ihre digitalen Kompetenzen kontinuierlich zu erweitern und innovative Lehrmethoden mit digitalen Werkzeugen zu nutzen.
Durch diese Maßnahmen möchten wir sicherstellen, dass unsere Schülerinnen und Schüler sowohl die technologischen als auch die kritischen Denkfähigkeiten entwickeln, um in einer digitalisierten Welt erfolgreich zu sein und aktiv daran teilzuhaben.